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Die Ruine Schwarzenburg auf dem Schwarzwihrberg - Rötz | Sehenswürdigkeit - Reisetipp - Sightseeing

Die Ruine Schwarzenburg auf dem Schwarzwihrberg

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Die Schwarzenburg, Geschichtsträchtige Burgruine auf dem 706 m hohen Schwarzwihrberg bei Rötz - Aussichtsturm - Bewirtschaftete Berghütte (60 Sitzplätze) - Historisches Freilichtspiel "Der Guttensteiner" alljährlich Juli/August.

Geschichte

Bis in das Jahr 1890 lässt sich das Bestehen des “Schwarzwihrberg-Vereins Rötz“ zurückverfolgen. Einem Gesuch des Vereins vom 22. September zur “Vornahme von Sondierungsarbeiten in der Schlossruine Schwarzenburg“ wird einige Monate später von der Forstabteilung der Regierung der Oberpfalz stattgegeben. Das Hauptziel für die Gründung des Vereins, als dessen erster Vorsitzender der königliche Förster Franz Hopf fungierte, war die Pflege und Erhaltung der Burgruine und der Wege sowie die Bewirtschaftung des Berges. Als erste große bauliche Maßnahme nahm man sich den Wiederaufbau des Bergfrieds als Aussichtsturm vor. Dieser wurde 1902 mit einem großen Fest eröffnet und nun setzte auch vermehrt Besucherverkehr ein.

Von 1899 bis 1922 stand Förster Georg Schütz dem Verein vor. In seine Amtszeit fällt insbesondere der Bau des Schützsteiges, der auch heute als Erlebnisweg die reizvollste Möglichkeit darstellt, den Schwarzwihrberg zu erwandern. Auch unter dem Vorsitz von Oberforstverwalter Georg Gottsamer folgten weitere Verbesserungen: Ruhebänke wurden aufgestellt, Wege ausgebaut und Wegmarkierungen ergänzt.

Der Schwarzwihrberg-Verein entfaltete auch ein reges geselliges Leben: ein angestellter Bergweg kümmerte sich um die Besucher, regelmäßig wurden Waldfeste abgehalten, und ein wöchentlicher Gesellschaftstag wurde festgelegt. Ab 1938 stand dafür eine befestigte Unterstellhütte zur Verfügung.

Bereits in die Zeit des Nationalsozialismus fielen die Amtszeiten der Vorsitzenden Christian Hugler, (ab 1934), Konrad Benker (ab 1937) und Hans Stichaner (ab 1938). 1949 erfolgte die Wiedergründung unter dem Vorsitz von Robert Mages. Eine große Aufgabe stellten zunächst die Aufräumarbeiten auf der Burg dar sowie die Vorbereitung und Durchführung der jährlich geplanten Festspiele.

Ab den 60er Jahren, unter der Vereinsführung von Georg Thamer, Leonhard Hofstetter und Heribert Heimerl, verlagerte der Verein seine Schwerpunkte. In den Vordergrund traten Instandhaltungsarbeiten und Baumaßnahmen: Der Batterieturm wurde ausgebaut. Und der großzügige Neubau der Berghütte, die am 15. August 1975 eingeweiht wurde, verbesserte die Voraussetzungen für den Wirtschaftsbetrieb weiter.

1989 wurde die Innentreppenanlage im Turm erneuert. Zur 100-Jahr-Feier des Vereins fanden 1990 während des ganzen Jahres zahlreiche Veranstaltungen statt. 1999 mit der Stromversorgung der Burg eine weiter Verbesserung - besonders für die Durchführung der Festspiele - erreicht werden. Auch die Toilettenanlage wurde erneuert und Sanierungsarbeiten an der Burg vorgenommen. 1999 trat Josef Wegele nach 18 Jahren als Vorsitzender des Schwarzwihrberg-Vereins und unter seinem Nachfolger Josef Bruckschlegel erfolgte die Überdachung der Zuschauertribünen. Der Verein wird seit 2003 von Josef Ruhland geführt und zählt zur Zeit gut 300 Mitglieder.

Kontaktinformationen

Weiterführende Informationen:
http://www.roetz.de


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