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Aachen – Stadt des Wassers

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Aachens eigentlicher Name lautet „Bad Aachen“ – ein Titel, auf den die westlichste Großstadt Deutschlands meist verzichtet, um in alphabetischen Auflistungen an vorderster Stelle zu erscheinen. Dabei trägt die Kaiserstadt, deren Namen sich von dem germanischen Wort „ahha“ (Wasser) ableitet, den Zusatz „Bad“ zurecht, schließlich befinden sich hier die heißesten Quellen nördlich der Alpen.

Archäologischen Funden zufolge veranlassten die im Aachener Raum existierenden Thermalquellen bereits in der Jungsteinzeit Menschen dazu, sich hier anzusiedeln. Schon die Kelten und Römer wussten um die wohltuende Kraft des bis zu 70 Grad heißen mineralreichen Wassers und nutzten es, um im Stadtgebiet zahlreiche Thermalbäder anzulegen.

Auch Karl der Große liebte es, in den Quellen jener Stadt zu baden, die er aufgrund dieser Vorliebe zu seiner Residenzstadt machte. Ende des 17. Jahrhunderts stieg die Kaiserstadt schließlich zum mondänen Kurbad auf, das von berühmten Persönlichkeiten, wie Georg Friedrich Händel, Peter der Große oder Kaiserin Joséphine aufgesucht wurde.

Der gute Ruf, der der Stadt, und der unverkennbare (Schwefel-)Geruch, der den Quellen voraus eilte, machten Aachen weithin berühmt. Aus allen Teilen Europas eilte man herbei, um sich in Aachen die Wonnen einer Bade- oder Trinkkur – und darüber hinaus manch anderer Annehmlichkeiten – zu gönnen. Einziger Kritiker des Aachener Badelebens, der sich zu Wort meldete, war ausgerechnet Friedrich der Große. Doch seine Zweifel an der Heilkraft des Aachener Wassers hat die moderne Wissenschaft längst widerlegt: Die Wärme zum einen und nicht weniger als 19 verschiedene Mineral-Elemente der schwefelhaltigen Natriumchlorid-Hydrogencarbonat-Thermen, zum anderen haben einen überaus positiven Einfluss auf
Krankheiten der Knochen, Muskeln, Gelenke und Haut.

Als Trinkkur verabreicht, wirkt das Aachener Wasser zudem entgiftend. All dies – und das Ambiente dieser Stadt, in der moderne Kuranlagen auf den Flair einer zweitausendjährigen Badetradition treffen, veranlasst pro Jahr rund 6.000 Patienten sich einer Behandlung in einer der beiden Kurkliniken im Aachener Stadtteil Burtscheid zu unterziehen.

Zum Entspannen und Verweilen laden auch die Carolus Thermen Bad Aachen ein. Die Wellnessoase in unmittelbarer Nähe zum Kurgarten an der Monheimsallee bietet durch Ruhe und Wärme eine angenehme Abwechslung zum stressigen Alltag. Mit ihrer Thermalwelt, in der Gäste im wohltuenden Mineral-Thermalwasser aus der Bad Aachener Rosenquelle baden, dem vielfältigen Angebot in der Saunawelt, dem hauseigenen Spa-Bereich und der Gastronomie knüpfen sie direkt an die römischen Traditionen an.

Text: Aachen Tourismus / www.aachen-tourismus.de

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Weiterführende Informationen:
https://www.aachen-tourismus.de

Anfragen an:
info@aachen-tourismus.de
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