Kloster-Felsenweg und Eremitage
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Kloster-Felsenweg und Eremitage
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8,78 km
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Kloster-Felsenweg und Eremitage

Distanz
8,78 km
Dauer
02:30 h
Aufstieg
229 hm
Seehöhe
582 - 683 m
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Kloster-Felsenweg und Eremitage
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Wanderung
8,78 km

Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen ließ ab 1815 nach dem Vorbild napoleonischer Landschaftsgärten das Gelände um das säkularisierte Augustinerchorfrauenstift Inzigkofen neu gestalteten....


Beschreibung

Fürstin Amalie Zephyrine von Hohenzollern-Sigmaringen ließ ab 1815 nach dem Vorbild napoleonischer Landschaftsgärten das Gelände um das säkularisierte Augustinerchorfrauenstift Inzigkofen neu gestalteten. „Zurück zur Natur“ lautete ihre Devise für den wildromantischen Vorderen Park, der sich in die natürliche, schroffe und steil abfallende Felslandschaft der mäandrierenden Donau einfügte. Auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses entstand die Eremitage mit dem "Fürstenhäusle". An die Verdienste der Fürstin – vor allem um die Erhaltung des kleinen Fürstentums – erinnert noch heute der Amalienfelsen. Nach ihrem Tod 1841 fügte Erbprinz Karl Anton den Hinteren Park beim Nickhof hinzu. Mit der 1843 erbauten „Teufelsbrücke“ über die Höllschlucht und die Grotten schuf er einen märchenhaften Erlebnisgarten. Im Nachklang der Revolution von 1848/49 wurde "jedem ordentlichen Menschen das Lustwandeln in den hiesigen Anlagen gestattet". Der Park wurde ein Grundpfeiler für den aufkommenden Fremdenverkehr im Oberen Donautal, verbuschte aber mangels Pflege. Mit dem neu angelegten Premiumwanderweg wurden alte Sichtachsen und Wege freigelegt – die Naturromantik kehrt zurück.

Wegverlauf
Wegverlauf
Karte
Kloster-Felsenweg und Eremitage
leicht
Wanderung
8,78 km
Inzigkofen
(636 m)
Dorf
0,0 km
Amalienfelsen
(589 m)
Aussichtspunkt
0,5 km
Grotte
(604 m)
Höhleneingang
1,4 km
Meinradskapelle
(615 m)
Andachtsstätte
1,6 km
Eremitage
(615 m)
Flur/Gelände
1,7 km
Gespaltener Fels
(610 m)
Aussichtspunkt
2,6 km
Gebrochen Gutenstein
(671 m)
Aussichtspunkt
5,5 km
Felsdach Inzigkofen
(583 m)
Höhleneingang
6,6 km
Felsentor
(619 m)
Höhleneingang
7,3 km
Inzigkofer Grotten
(637 m)
Höhleneingang
7,6 km
Känzele
(607 m)
Aussichtspunkt
7,6 km
Teufelsbrücke
(627 m)
Aussichtspunkt
8,2 km
Inzigkofen
(636 m)
Dorf
8,7 km
Toureninfo

Rundwanderung auf dem zertifizierten Kloster-Felsenweg durch den malerischen Landschaftspark Inzigkofen.

Technik
k.A.
Kondition
1 / 6
Landschaft
6 / 6
Erlebnis
k.A.
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Walter Biselli
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Die Donau zwischen der Eremitage und dem Fürstlichen Park mit dem Amalienfelsen
Die Donau zwischen der Eremitage und dem Fürstlichen Park mit dem Amalienfelsen
© Walter Biselli, Walter Biselli
Eine als Spinnennetz konstruierte und schwingende Hängebrücke verbindet das linke Ufer der Donau mit der Eremitage
Eine als Spinnennetz konstruierte und schwingende Hängebrücke verbindet das linke Ufer der Donau mit der Eremitage
© Walter Biselli, Walter Biselli
Hängebrücke
Hängebrücke
© Walter Biselli, Walter Biselli
Teufelsbrücke und Höll-Schlucht
Teufelsbrücke und Höll-Schlucht
© Walter Biselli, Walter Biselli
Felsgrotten in der Eremitage
Felsgrotten in der Eremitage
© Walter Biselli, Walter Biselli
Biotop im Eremitage-Park
Biotop im Eremitage-Park
© Walter Biselli, Walter Biselli
Meinradskapelle
Meinradskapelle
© Walter Biselli, Walter Biselli
Blick von der Meinradskapelle auf die Eremitage und den Amalienfelsen
Blick von der Meinradskapelle auf die Eremitage und den Amalienfelsen
© Walter Biselli, Walter Biselli
Blick von der Meinradskapelle auf die Teufelsbrücke
Blick von der Meinradskapelle auf die Teufelsbrücke
© Walter Biselli, Walter Biselli
Blick von der Meinradskapelle auf Laiz
Blick von der Meinradskapelle auf Laiz
© Walter Biselli, Walter Biselli
Gespaltener Felsen
Gespaltener Felsen
© Walter Biselli, Walter Biselli
Blick vom Gespaltenen Felsen zur Teufelsbrücke
Blick vom Gespaltenen Felsen zur Teufelsbrücke
© Walter Biselli, Walter Biselli
Erratischer Block
Erratischer Block
© Walter Biselli, Walter Biselli
Aussichtspunkt Gebrochen Gutenstein
Aussichtspunkt Gebrochen Gutenstein
© Walter Biselli, Walter Biselli
Burgruine Gebrochen Gutenstein
Burgruine Gebrochen Gutenstein
© Walter Biselli, Walter Biselli
Westseite des Wohnturmes der Burgruine Gebrochen Gutenstein
Westseite des Wohnturmes der Burgruine Gebrochen Gutenstein
© Walter Biselli, Walter Biselli
Aufstieg zu den Grotten
Aufstieg zu den Grotten
© Walter Biselli, Walter Biselli
Känzele
Känzele
© Walter Biselli, Walter Biselli
Panoramablick vom „Känzele“
Panoramablick vom „Känzele“
© Walter Biselli, Walter Biselli
Die „Teufelsbrücke“ über die „Höll“-Schlucht
Die „Teufelsbrücke“ über die „Höll“-Schlucht
© Walter Biselli, Walter Biselli
Aussicht zu Felsen und Donauauen
Aussicht zu Felsen und Donauauen
© Walter Biselli, Walter Biselli
Zehntscheuer des Klosters, heute Bauernmuseum
Zehntscheuer des Klosters, heute Bauernmuseum
© Walter Biselli, Walter Biselli
Konventgebäude, heute Volkshochschule Inzigkofen
Konventgebäude, heute Volkshochschule Inzigkofen
© Walter Biselli, Walter Biselli
Ehemaliges Fürstliches Teehaus
Ehemaliges Fürstliches Teehaus
© Walter Biselli, Walter Biselli
Inzigkofen, ehemalige Stiftskirche St. Johannes Baptist
Inzigkofen, ehemalige Stiftskirche St. Johannes Baptist
© Walter Biselli, Walter Biselli
Ehemalige Stiftskirche St. Johannes Baptist
Ehemalige Stiftskirche St. Johannes Baptist
© Walter Biselli, Walter Biselli
Nonnenempore in der ehemaligen Stiftskirche
Nonnenempore in der ehemaligen Stiftskirche
© Walter Biselli, Walter Biselli
Kräutergarten Inzigkofen
Kräutergarten Inzigkofen
© Walter Biselli, Walter Biselli
Kräutergarten Inzigkofen
Kräutergarten Inzigkofen
© Walter Biselli, Walter Biselli
Weginformationen
Wegverlauf

Wir starten die Rundwanderung am Eingang zum ehem. Kloster Inzigkofen. Links vor dem Parkstüble vorbei führt uns der Pfad zum Denkmal für Fürst Friedrich III, den Lieblingsbruder von Fürstin Amalie Zephyrine, und weiter auf der Lindenallee zum Amalienfelsen, einem Aussichtspunkt hoch über der Donauschleife zwischen dem Fürstlichen Park und der Eremitage. Beide verbindet die im März 2019 eingeweihte Hängebrücke. Nach dem Abstieg wandeln wir kurz entlang der Donau mit dem Blick auf den Amalienfelsen. Er trägt in weithin sichtbaren eisernen Buchstaben die Inschrift zum "Andenken an Amalie Zephyrine 1841" sowie das Allianzwappen der Fürstin. Der Uferweg führt uns zur "Erlebnisbrücke" über die Donau, die bewusst als schwingende Hängebrücke konzipiert wurde. In der Erweiterung des Premiumwanderweges lohnt sich jetzt ein Abstecher zur Eremitage. Nach links führt ein schmaler Weg parallel zum Donauufer. Hier bestaunen wir die auf der gegenüberliegenden Seite hoch aufragende Teufelsbrücke über der „Hölle“, gehen zur Hängebrücke zurück und davor links weiter und hoch zur Eremitage mit der heutigen Meinradskapelle. Das frühere Fürstenhäusle wich der heutigen Kriegergedenkstätte. Von der Spitze des Umlaufberges bietet sich ein weiter Blick nach Laiz und auf den Amalienfelsen. Nach dem Abstieg setzen wir den Rundweg nach links fort und queren über die neu errichtete Fußgängerbrücke die Eisenbanhlinie nach Sigmaringen. Am Ende des Parkplatzes überqueren wir die L277 und erreichen bei der Wegkreuzung „Alte Landstraße“ wieder den Premiumweg. Er führt zum Aussichtspunkt "Gespaltener Felsen". Von ihm blicken wir über die Donau zur Teufelsbrücke im Fürstlichen Park und gehen anschließend wieder 100 m zurück und weiter nach Norden zum „Erratischen Block“, einen Findling aus der Silvretta. Durch die Gletscher der Rißeiszeit wurde der Stein aus Gneis an seinen heutigen Ort transportiert. Zwischen den Wegpunkten „Scheererhau“ und "Scheuerlebühl" verkürzen wir den Premiumwanderweg und machen geradeaus weiter einen Abstecher zu den grandiosen Aussichtspunkten auf die Donauschleifen mit der Ruine Gebrochen Gutenstein. Zurück bei der Gabelung "Scheuerlebühl", leitet  der Kloster-Felsenweg hinab zum ehem. Inzigkofer Bahnhof und über die Donau. Nach dem Grillplatz am Donauufer weist uns eine Infotafel beim „Felsdach Inzigkofen“ auf dessen archäologische Bedeutung hin. In Serpentinen steigen wir anschließend entlang steil aufragender Felsen hoch zum Felsentor und über Holztreppen zu den Grotten. Das Känzele, ein großartiger Aussichtspunkt über die Donauauen in Richtung Beuron, lädt zum Verweilen ein. Nach rechts führt uns der Pfad durch ein Felsentor hindurch zur Teufelsbrücke über der Höllschlucht. Sie verbindet den Vorderen mit dem Hinteren Park beim Nickhof. Danach folgt ein Aussichtspunkt über die Donau mit dem Rückblick zum Gespaltenen Felsen. Rechts hinauf führt uns der Weg unterhalb des ehemaligen Klosters zum Parkstüble mit Biergarten. Einen Besuch wert sind auch die Klosterkirche, das Bauern- und Klostermuseum sowie der Kräutergarten beim heutigen Volkshochschulheim.

 

 

Kartenmaterial

Wanderkarte des Schwäbischen Albvereins 1:25 000 (grüne Serie): W251 Albstadt – Obere Donau (Mitte), Inzigkofen (Okt 2020), ISBN 978-3-86398-477-9

Herausgeber: Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

www.lgl-bw.de/unser-service/article/Albstadt-W251

Ausrüstung

Ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs

Sicherheitshinweise

Für die teils schmalen und abschüssigen Felsenwege ist festes Schuhwerk mit gutem Profil erforderlich.

Anreiseinformationen
Anreise

Ziel für Navi: Parkweg, 72514 Inzigkofen

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn zum Bahnhof Sigmaringen; von dort verkehrt auch der Linienbus 102 nach Inzigkofen zur Haltestelle Römerstraße

Alternative Abkürzung mit Bus Linie 101 vom Bahnhof Sigmaringen zur Haltestelle Laiz Landesbank bzw. Festhalle

Fahrplanauskunft:

Nahverkehr Baden-Württemberg: www.efa-bw.de

Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de

Parken

Parkplätze beim Kloster Inzigkofen

Zusatzinfos & Tipps
Tipps

Eine Attraktion im Fürstlichen Park ist die schwingende Hängebrücke - sie verbindet das linke Ufer der Donau mit der Eremitage

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