Uferweg zum Konstanzer Hörnle

Logo Uferweg zum Konstanzer Hörnle
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Tourdaten
8,04km
394 - 398m
Distanz
3hm
3hm
Aufstieg
02:00h
 
Dauer
Kurzbeschreibung

Dieser reizvolle Spaziergang führt am Bodensee-Ufer entlang zum Strandbad Hörnle, das mit seinen ausgedehnten Liegenwiesen und dem weiten Blick über den See ein beliebter Treffpunkt ist.

Schwierigkeit
leicht
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Ausgangspunkt

Imperia-Statue am Hafen hinter dem Bahnhof

Wegverlauf
Möve
0,1 km
Kreuzlingen (397 m)
0,1 km
Altstadt
0,6 km
Alt-katholische Christuskirche
0,6 km
Möve
1,9 km
Möve
6,4 km
Alt-katholische Christuskirche
7,7 km
Altstadt
7,9 km
Kreuzlingen (397 m)
8,0 km
Konstanz (405 m)
8,0 km

Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung
Diese Strecke ist ein Muss für alle Konstanz-Besucher, denn sie zeigt Konstanz und seinen Zugang zum See von seiner schönsten Seite. Wir starten an einem der Wahrzeichen der Stadt und kommen zu Schluss an den beliebtesten Badetreffpunkt für Jung und Alt, das Strandbad Horn ("Hörnle" genannt), der gleichzeitig einen weiten Blick über den See liefert.

Die Geschichte Konstanz reicht bis zurück in die römischen Zeiten. Eines ihrer Wahrzeichen, die Imperia-Statue am Hafen, die den Startpunkt unserer Tour kennzeichnet, wurde jedoch erst 1993 aufgestellt. Die 9 m große, sehr freizügige Frauenfigur des Berliner Bildhauers Peter Lenk erregte schon viel Aufmerksamkeit und Kritik, zeigt sie doch eine Prostituierte aus früheren Zeiten. Auf ihren ausgestreckten Händen trägt sie jeweils eine Gauklerfigur: Die eine ist als Papst mit der Tira und die andere als der Kaiser mit Reichskrone und dem Reichsapfel zu erkennen. Die Statue hinterfragt satirisch die Stellung und Legitimation der weltlichen und geistlichen Macht in einer Zeit, in der politischer und moralischen Sumpf herrschte, also in Konstanz vor allem zu Zeiten des Konzils von 1414 bis 1418. Das Konzil selbst ist das mächtige alte Bauwerk, das in Sichtweite unweit der Imperia steht. Hinter den Fassaden, in denen einst Waren gehandelt wurden, gespeist und ein Papst gewählt wurde, befindet sich heute ein Gasthaus.
Wir lassen das Konzil auf dem Weg zu unserer Linken liegen und gelangen in den kleinen Stadtpark von Konstanz, der Stadtgarten genannt wird. Vom Ufer können wir unsere Tour nun schon mit den Augen abgehen, denn von hier aus genießen wir einen wunderbaren Überblick über ihren Verlauf. Aber auch von jedem anderen Standpunkt der Tour aus haben wir freien Blick auf den See.

 

Der Bodensee - den die Schwaben gern auch „Schwäbisches Meer“ nennen - verbindet Deutschland, die Schweiz und Österreich. Er besitzt einen Umfang von circa 273 km, ist 63 km lang und 14 km breit und vor allem deswegen so beliebt, da er unbegrenzte Sportmöglichkeiten auf dem Wasser, zu Land und in der Luft bietet. Besonders an warmen und sonnigen Tagen gibt es eine Menge unterschiedlicher Sportarten zu entdecken.

 

Verschiedene Einkehrmöglichkeiten befinden sich hauptsächlich entlang der Seestraße. Auf dem weiteren Weg bis ans Hörnle gibt es die Thermen-Gaststätte und das in der Badesaison geöffnete Café Restaurant Hörnle (siehe „Wegbeschreibung“).

 

Das Strandbad Horn (Hörnle) liegt an der Süd-Ost-Spitze des Bodanrücks im Freizeit- und Erholungsgebiet Horn/Lorettowald. Gehen wir diesen Weg in der Badesaison von Mitte Mai bis Mitte September, so überwacht ein Bademeister die Anlage. Hier finden wir außerdem eine große Liegewiese mit einem FKK-Bereich, sechs Flöße, ein Kinderplanschbecken, Umkleidekabinen, sowie Beach-Volleyballplätze, Badminton und vieles mehr. In den kälteren Monaten – vor allem im Winter – genießen wir vor allem die Ruhe und den Blick auf einen oft spiegelglatten silberschimmernden Bodensee.

 

 

Wegbeschreibung
Start
Imperia-Statue
Unser gemütlicher Uferspaziergang entlang der größten Stadt am Bodensee startet an der umstrittenen Imperia-­Statue, die am Ende eines Stegs hinter dem Bahnhof direkt am See er­richtet wurde. Die Statue, die satirisch an das Konzil von Konstanz erinnern soll, wurde von den Bodensee-Schiffs­betrieben und dem Fremdenverkehrsverein der Stadt Konstanz initiiert und entwickelte sich in kürzester Zeit zur Touristen­attraktion sowie zum Wahr­zeichen der Universitätsstadt Konstanz.

Konzil 
Wir laufen auf dem Steg wieder zurück in Richtung Altstadt und umrunden die kleine Grasfläche vor dem Konzil, das heute eine Gaststätte beherbergt. Unser Weg führt von nun an immer so nah wie möglich am Ufer entlang, der Obersee als Teil des Bodensees befindet sich zu ­unserer Rechten. Nach rechts geht es nun in den Stadtgarten und auf der ­Promenade ­immer weiter geradeaus. Hinter einer sanften Linkskurve, ­vorbei an einigen Volieren mit exotischen Vögeln, geht der breite Fußweg in einen schmaleren über, der direkt neben der Bahn­schiene verläuft.

Rheinbrücke 
Wir lassen das Steigenberger Insel­hotel rechts liegen und kommen auf den Fußgängerüberweg der Rhein­brücke, von der aus wir bei gutem Wetter bereits einen grandiosen Blick auf den Bodensee und – bei ganz ­klarer Sicht – sogar auf die Alpen erhaschen können. Eine Treppe rechts des Weges am Ende der Brücke führt auf die Seestraße. Entlang dieser Promenade laden viele Bänke zur Rast ein.

Bodensee Therme Konstanz 
Am Ende der Straße gelangt man durch eine nur für Fußgänger zugängliche Öffnung auf einen gut ausgebauten Weg. Er entfernt sich unterschiedlich weit vom Ufer, doch ist der Blick zum See nie vollkommen verdeckt. Zur Linken passieren wir Wohnhäuser mit ausladenden Gärten und die Bodensee Therme Konstanz. Wer hungrig ist, kann in die öffentlich zugängliche Gaststätte der Therme im Erdgeschoss einkehren.

Strandbad am Hörnle 
Folgen wir dem Uferweg weiter, so erreichen wir ein Drehkreuz, das den Eingang des Strandbades am Hörnle kennzeichnet. Der Eintritt ist frei, der Durchgang ganzjährig geöffnet. Schon von weitem sehen wir die Spitze des Hörnles. Dort angekommen, genießen wir einen schönen Fernblick über den See. Bei warmen Temperaturen können wir uns auf den ausgedehnten Liegewiesen niederlassen und baden gehen. Das Café Restaurant Hörnle lädt zur Einkehr ein – allerdings nur während der Badesaison. Anschließend wandern wir auf dem bereits bekannten Weg zurück zum Ausgangspunkt oder nehmen den Linienbus, der vom Parkplatz hinter dem Kiosk direkt bis in die Konstanzer Altstadt fährt.

Ziel 
Imperia-Statue

Höchster Punkt
398 m
Höhenprofil
© outdooractive.com

Ausrüstung
Während der Badesaison: Badesachen und Sonnenschutz; ansonsten bequeme Schuhe und etwas zu trinken (es befinden sich zwar unregelmäßig verteilte Einkehrmöglichkeiten am Weg, jedoch kein Supermarkt)

 

Sicherheitshinweise

Nach heftigen Regen- oder Schneefällen kann der Weg sehr schlammig und voller Pfützen sein.

Tipps
Der Weg ist vor allem unter der Woche zu empfehlen, da er am Wochenende speziell an sonnigen Tagen sehr überfüllt sein kann.
Sehr zu empfehlen sind all die Stege, die weit ins Wasser reichen - also unbedingt bis nach vorne laufen!

 

Zusatzinfos
Titelfoto: Markus Weber www.mawebs.info

Gästeinformation der Stadt Konstanz www.konstanz.de

Gästeinformation Strandbad Horn (“Hörnle”) www.hoernle-konstanz.de

Gästeinformation Konstanzer Therme www.bodensee-therme-konstanz.de

Gästeinformation Konzil Konstanz www.konzil-konstanz.de


Anreise

B33 nach Konstanz, nach der Ortseinfahrt auf der Reichenaustrasse geradeaus und weiter in Richtung Altstadt 

Öffentliche Verkehrsmittel
Mit dem Zug nach Konstanz

 

Parken

Imperia-Statue am Hafen, Parkplätze/Parkhäuser ausgeschildert


Autor
Die Tour Uferweg zum Konstanzer Hörnle wird von outdooractive.com bereitgestellt.
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Allgemeine Infos

Einkehrmöglichkeit
Aussichtsreich
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