Zugspitze Überschreitung: Höllentalangerhütte - Höllentalferner - Zugspitze - Knorrhütte

Logo Zugspitze Überschreitung: Höllentalangerhütte - Höllentalferner - Zugspitze - Knorrhütte
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Tourdaten
8,23km
1.402 - 2.922m
Distanz
1.534hm
878hm
Aufstieg
08:00h
 
Dauer
Schwierigkeitsgrad
Klettersteig: A/B/C/D/E; Wande
Kletterzeit
03:30h
Kurzbeschreibung

Spektakuläre Route hinauf zur Zugspitze: Von der Höllentalangerhütte geht es über den Höllentalklettersteig sowie den Höllentalferner hinauf zur Zugspitze. Der Abstieg erfolgt über den Wanderweg hinab zur Knorrhütte. Diese Route empfiehlt sich für diejenigen, die die Zugspitze als spannende Mehrtagestour erleben wollen. Die Mischung aus Wanderweg und Klettersteig verspricht Abwechslung und Herausforderung.

Schwierigkeit
schwer
Schwierigkeitsgrad Klettersteig: A/B/C/D/E; Wande
Bewertung
Technik
Kondition
Landschaft
Erlebnis
Routencharakter

Klettersteig, Gletscher-Passage, Bergwanderweg

Ausgangspunkt

Höllentalangerhütte

Wegverlauf
Brett
1,5 km
Zugspitze (2.962 m)
4,3 km
Münchner Haus
4,5 km
Panorama Gipfelrestaurant
4,5 km
Knorrhütte (2.052 m)
8,0 km


Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Beschreibung

Die Höllentalangerhütte bildet den Startpunkt der Zugspitz-Überschreitung. Von hier aus startet man hinauf in Richtung Höllental-Klettersteig (Wegweiser "Zugspitze"). Vorerst verläuft der Weg über einen sanft ansteigenden Wanderweg. Anschließend ist zunächst der untere Teil des Klettersteigs und insbesondere das "Brett" als Schlüsselstelle zu bewältigen (Schwierigkeit A/B/C).
Kurz danach wartet ein weiteres Stück Gehgelände. Hier lohnt sich der Blick zurück hinein ins Höllental und hinab zur Höllentalangerhütte. Dieses Teilstück ermöglicht es, Kraft zu tanken ehe man den Höllentalferner erreicht.
Ab hier wird die Tour nun schwieriger. Je nach Verhältnissen auf den Gletscher sind Seilschaft und Steigeisen empfehlenswert. Der Gletscher ist überwiegend einfach und gut begehbar. Insbesondere im Spätsommer sollte auf Steigeisen jedoch nicht verzichtet werden. Im oberen Bereich des Höllentalferners wird das Gelände zunehmend steiler und rutschiger.
Im Anschluss daran ist eine weitere Schlüsselstelle zu meistern - die "Randkluft". Diese bildet den Übergang zwischen dem Gletscher und dem oberen Bereich des Klettersteigs. Hierbei muss zunächst eine Gletscherspalte und anschließend eine 25m hohe senkrechte Felswand bewältigt werden. Der Klettersteig bietet an dieser Stelle nur sehr wenige Trittvorrichtungen. Die "Randkluft" bildet die schwierigste Stelle der gesamten Tour (Schwierigkeit E).
Anschließend wird der Klettersteig wieder wesentlich einfacher (Schwierigkeit B). Bis zum Gipfel hinauf ist jedoch trotzdem volle Konzentration notwendig. Zudem ist diese Passage wesentlich länger als untere Teil des Klettersteigs.
Am Zugspitz-Gipfel angekommen entschädigt das Panorama und das Erreichte für die Anstrengungen während des Aufstiegs. Bei gutem Wetter lässt sich die Aussicht hinein ins Wettersteingebirge, hinab zum Eibsee und in die umliegenden bayerischen Alpen bewundern.
Das Panorama-Restaurant empfiehlt sich für eine ausgiebige Mittagspause. Anschließend erfolgt der Abstieg über den Wanderweg: Vom Münchener Haus geht es hinab in Richtung Knorrhütte (Beschilderung "Knorrhütte"). Zunächst ist der Weg überwiegend steil und stellenweise rutschig. Nach einiger Zeit erreicht man das Sonn Alpin.
Ab hier wird der Weg wesentlich flacher und einfacher. Durch eine Stein- und Gerölllandschaft geht es sanft absteigend hinab zur Knorrhütte.
Nach einer Übernachtung bestehen für den weiteren Abstieg zwei Optionen: Über das Gatterl auf die österreichische Seite hinab nach Ehrwald. Oder ins Reintal hinein über die Reintalangerhütte zurück nach Garmisch-Partenkirchen.

Höchster Punkt
2.922 m
Felsqualität
Zielpunkt

Knorrhütte


Rast/Einkehr

Panoramarestaurant Zugspitze; Knorrhütte

Ausrüstung

Klettersteig-Set, Helm, Steigeisen, Seil, Bergschuhe Kategorie B oder B/C, Rucksack 30-35l, Sportkleidung, wetterfeste Kleidung, warme Kleidung, Mütze, Halstuch, Handschuhe, Erste-Hilfe-Set, Regenschutz, Kälteschutz, Sonnenschutz, Sonnenbrille, Mobiltelefon, Kamera, Trinkwasser, Verpflegung, Müsliriegel, Klettersteig-Handschuhe, Schlafsack

Sicherheitshinweise

Diese Tour eignet sich ausschließlich für konditionsstarke und erfahrende Tourengänger*innen mit Erfahrungen im alpinen Berggelände. Zudem sollten erste Erfahrungen mit Klettersteigen vorhanden sein. Für eine Tour ohne Bergführer sind Kenntnisse im Umgang mit Klettersteig-Set, Seilschaft und Steigeisen dringend erforderlich. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind grundlegende Voraussetzungen für das Bestreiten dieser Tour.

Tipps

Für diejenigen Tourengänger*innen, die sich unsicher fühlen, ob sie die Tour bewältigen können, empfiehlt sich eine geführte Tour mit Bergführer*in. Meine persönliche Empfehlung hierfür ist die Alpinschule Garmisch. Dort gibt es auch nähere Informationen bezüglich Schwierigkeit und Voraussetzungen.
Außerdem eignet sich die nahegelegene Alpspitze als etwas leichtere "Übungstour" für die Tour auf die Zugspitze.

Kartenmaterial

Kartenmaterial "Zugspitze"/ "Wettersteingebirge"


Anreise

Autobahn (A95) bis Garmsich-Partenkirchen, dann Landstraße (L23) bis Grainau-Hammersbach

Öffentliche Verkehrsmittel

Regional- oder Fernzugverkehr bis "Garmisch-Partenkirchen", Eibsee-Bus bis "Hammersbach-Bushalt"

Parken

www.google.com/maps/place/Wanderparkp...(Hammersbach+in+Grainau)/@47.4681203,11.0407937,15z/data=!4m5!3m4!1s0x0:0x2325420efe7e8b29!8m2!3d47.4681203!4d11.0407937


Quelle
Cornelius Becker
Bewertung
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