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Wandern im Hunsrück

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Wandern auf Steigen, Traumschleifen und Pilgerwegen durch die beeindruckende Natur des Hunsrücks

Abwechslungsreiche Naturlandschaft, dafür steht besonders der Hunsrück. Und die landschaftliche Vielfalt lässt sich am besten im eigenen Schritttempo erkunden. Wandern ist die beliebteste Aktivität der Hunsrück-Urlauber und Ausflügler. Beim Planen der Strecken wurde vor allem auf Qualität geachtet. Der Großteil der Wanderwege im Hunsrück ist nach hohen Qualitätsstandards zertifiziert.

Der Saar-Hunsrück-Steig führt auf 410 Kilometern von Perl an der Mosel durch den Hunsrück mit einem Abzweig in die Römerstadt Trier bis nach Boppard an den Rhein und beeindruckt vor allem mit Vielfalt. Die Flüsse Saar, Mosel, Nahe und Rhein wetteifern mit den waldreichen Höhenzügen und Bergkämmen in der Mittelgebirgsregion Hunsrück. Schmale Pfade abseits der Zivilisation machen Trekking möglich und bieten ein hautnahes Erlebnis der natürlichen Landschaft. Ebene Wanderstrecken auf weichen Waldböden, durch weite Wiesenlandschaften und entlang sprudelnder Bäche- und Flüsse sind Erholung für Wanderfüße und Wanderseele. Wanderer, die das Abenteuer lieben, erwarten steile Auf- und Abstiege, besondere Moorgebiete, eindrucksvolle Felspassagen als auch tiefe Schluchten und Täler.

Ein weit über die Region hinausreichendes Netz schöner Rundwanderwege, auf denen man sprichwörtlich ins Träumen kommen kann, das sind die „Traumschleifen Saar-Hunsrück“. Diese Rundtouren sind zwischen 6 und 20 Kilometern lang und verlaufen größtenteils auf schmalen, naturnahen Wegen. Plätschernde Bäche und hochaufragende Felsen wechseln sich in kurzen Abschnitten mit schönen Aussichtspunkten und beeindruckenden Natur- und Kulturdenkmälern ab. Wanderungen auf den Traumschleifen bieten zahlreiche Naturerlebnisse und machen vielfältige, neue Entdeckungen in der Region möglich. Die Tages- oder Halbtagesstrecken sind alle vom Deutschen Wanderinstitut zertifiziert: ob zum Beispiel die Baybachklamm bei Kastellaun, die Hunolsteiner Klammtour durch die Hölzbachklamm, der Layensteig Strimmiger Berg im Zeller Land, der Rockenburger Urwaldpfad bei Beuren/ Hochwald oder die Kappeleifelsentour rund um Laufersweiler. Entlang dieser und weiterer Traumschleifen Saar-Hunsrück findet man schöne Ruheplätze zum Verweilen und Gasthäuser, die zum Einkehren einladen.

Der 83 Kilometer lange Premiumweg Soonwaldsteig von Kirn nach Bingen durch den Naturpark Soonwald-Nahe verspricht ein perfektes Zusammenspiel: Wandern im Einklang mit der Natur und Wandern im Einklang mit sich selbst. Ausgedehnte Laubwälder sorgen für sauerstoffreiche Luft und ein gesundes Klima. Felsenlandschaften bilden Zeugnisse spannender, geologischer Vorgänge. Alte, versteckte Gemäuer im Wald und auf Bergspitzen thronende Burgen und Schlösser erzählen von Kelten, Römern und dem Mittelalter.

Als historisch interessante Wanderstrecke spricht der Ausoniuswanderweg heute auch Liebhaber von Pilgerwegen an. Seit 2013 auch als Hunsrücker Jakobsweg ausgeschildert, existierte die ursprüngliche Trasse zwischen Bingen am Rhein quer über den Hunsrück bis nach Trier an die Mosel schon zur Römerzeit. Ausonius, ein Gelehrter und Erzieher des Sohnes von Kaiser Konstantin reiste bereits 368 n. Chr. durch die Region bis an die Mosel und schrieb die Eindrücke seiner Reise im Werk „Mosella“ nieder.
Der 120 Kilometer lange Ausoniuswanderweg verläuft heute noch teilweise auf der römischen Originaltrasse durch sattgrüne Wiesen und schattige Wälder. Römische Spiele wie das Delta-Spiel an der Ausoniushütte oder ein rekonstruierter Limes-Wachturm, beide beim Örtchen Dill, sowie der keltisch-römische Archäologiepark Belginum mit Erlebnismuseum bei Morbach-Wederath runden das Wandervergnügen ab. Auf zehn Infotafeln zu Ausonius und seinem Leben erfährt man Interessantes zum Leben in der Römerzeit. Schließlich bieten die zahlreichen römischen Monumentalbauten in Trier am Ende der Wanderung einen begeisternden Abschluss in der ältesten Stadt Deutschlands.

Der Hunsrückhöhenweg ist 166 Kilometer lang und führt von Boppard am Rhein durch die bizarre Landschaft des Baybachtales zur Burgstadt Kastellaun und schließlich durch die Idylle des Hahnenbachtales bis zur Nahe. Von dort geht es an der Edelsteinmetropole Idar-Oberstein und der Wildenburg bei Kempfeld vorbei über den Erbeskopf, mit 816 Metern die höchste Erhebung in Rheinland-Pfalz. Der Hunsrückhöhenweg endet in Bernkastel-Kues an der Mosel. Auf dieser Wanderroute erlebt der interessierte Wanderer idyllische Täler und aussichtsreiche Höhen des Hunsrücks in spannendem Wechsel.

Weitere Informationen
Hunsrück-Touristik GmbH
Gebäude 663
55483 Hahn-Flughafen

Kontaktinformationen

Weiterführende Informationen:
www.hunsruecktouristik.de

Anfragen an:
info@hunsruecktouristik.de
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