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Internationales Mühlenmuseum Gifhorn

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Eine Reise in elf Länder dieser Welt

Sie sind Gifhorns größte Attraktion und gehören zur Stadt wie das Mehl ins Brot: Die 14 Wind- und Wassermühlen im Internationalen Mühlen-Freilichtmuseum. Bei einem Besuch des Freilichtmuseums begibt sich der Gast auf eine Reise durch elf Länder dieser Welt.

Vor fast 40 Jahren begann Besitzer Horst Wrobel mit der Gestaltung des Geländes an der Ise, nahe dem Gifhorner Zentrum. Heute kommen jedes Jahr Zehntausende Besucher, um diese weltweit einmalige Sehenswürdigkeit zu erleben. Denn der Gang durch das Mühlen-Freilichtmuseum ist wie eine Reise durch ferne Länder. Jedes Bauwerk ist anders. Majestätisch ragt die riesige Mühle von Sanssouci in den Himmel, vertraut erscheinen dem Besucher die hölzernen Bockwindmühlen, wie sie in Deutschland oft zu finden sind. Robust wirkt die aus Feldsteinen errichtete Mühle aus der Provence. Sie ist umgeben von Wacholder und Lavendel und ist ein Beispiel mediterraner Baukunst.

Südländisches Flair verbreiten die Mühlen von Mallorca, aus Griechenland und Portugal im Süden der Lüneburger Heide. Umgeben von Wald, Wiesen und Wasser drehen sich Mühlen aus Korea, Taiwan und Russland. Internationalität und Heimatverbundenheit sind im Freilichtmuseum dicht beieinander. Im Mittelpunkt der Anlage hat Horst Wrobel ein Dorf eingerichtet, ein niedersächsischer Rundling mit Fachwerkhäusern, wie sie für die Region typisch sind. Hier, im Mühlenviertel, werden Brot und Kuchen in großen Steinöfen gebacken. Es ist die Vielseitigkeit, die das Mühlen-Freilichtmuseum so spannend macht. Draußen die Bauten in voller Größe, drinnen, im Ausstellungsgebäude des Museums, veranschaulichen Miniaturen und Modelle wie die Riesen arbeiten. Über 50 Wind- und Wassermühlenmodelle sind naturgetreu und maßstabsgerecht nachgebaut worden. Fotos, Texte und Ausstellungsstücke ergänzen die Präsentation von Mühlengeschichte und Mühlentechnik.

Blickfang und Zeichen der Völkerverständigung sind die Russisch-Orthodoxe Holzkirche des Heiligen St. Nikolaus auf dem Gelände des Freilichtmuseums ebenso wie der Glocken-Palast und die Freiheitsglocke, die am Rande des Freilichtmuseums stehen. Der imposante Glocken-Palast beeindruckt mit seinen 58 goldenen Kuppeln. Er soll der Förderung des russischen und internationalen Kunsthandwerks dienen. Die Freiheitsglocke wurde von Horst Wrobel im Gedenken an die Wiedervereinigung errichtet. Auf der rund zehn Tonnen schweren Bronzeglocke sind die Portraits der vier Persönlichkeiten Michail Gorbatschow, George Bush sen., Helmut Kohl und Gyula Horn abgebildet, da diese ganz wesentlich zur Überwindung der Grenzen und zur Einigung Deutschlands und Europas beigetragen haben.

Text: Südheide Gifhorn GmbH

Adresse
Internationales Wind- und Wassermühlen-Museum
Bromer Straße 2
38518 Gifhorn
Tel: +49 (0)5371 / 55466

Kontaktinformationen

Weiterführende Informationen:
http://www.muehlenmuseum.de/

Anfragen an:
office@muehlenmuseum.de
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