Matajur (1642 m) vom Marsin
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Zum Matajur führen viele verschiedene gepflegte und markierte Wanderwege. Drei verschiedene Zugänge sind auf der slowenischen Seite und sogar sieben auf der italienischen Seite eingerichtet. Der kürzeste...
Zum Matajur führen viele verschiedene gepflegte und markierte Wanderwege. Drei verschiedene Zugänge sind auf der slowenischen Seite und sogar sieben auf der italienischen Seite eingerichtet. Der kürzeste und einfachste Weg (738) beginnt bei der Hütte Pelizzo (1325 m), zu der man bequem mit dem Auto fahren kann. Der längste (749), auf dem wir über 1400 m Höhenunterschied überwinden müssen, beginnt in Špetru. Der steilste, anspruchsvollste und anstrengendste - die Klettersteig Via Palma - startet an der Hauptstraße bei der Nadiža, direkt vor dem ehemaligen Grenzübergang. Unser Weg vom Marsin ist eine der moderaten Varianten.
Matajur ist ein venetischer Berg und der Weg vom Marsin zeigt sein venetischstes Gesicht. Der Zugang durch die Dörfer, die in den steilen Hängen verstreut liegen, die einsame Kapelle auf dem aussichtsreichen Hügel, der alte Weg durch die Wälder, die Almwiesen und als Belohnung der Blick aus der obersten Etage über das gesamte Venetien.
Der Weg (CAI 725) könnte bereits im Tal in Štupca starten, dort ist der Beginn aber steil und anstrengend. Eine bequemere Variante ist, durch Unter- und Obermarsin bis zur Kapelle St. Lovronac zu fahren, zu der man mit dem Auto kommen kann. Von hier an steigt der Weg konstant, aber viel sanfter am Hauptkamm an, der zum Gipfel führt. Zuerst durch Wälder, dann über offene und immer aussichtsreichere Hänge der Marsiner Alm weiter zum Gipfel.
Den Matajur können wir ganz oben oder sogar an erster Stelle unter den schönsten Aussichtspunkten der voralpinen Hügel setzen. Zur Südseite haben wir ganz Venetien unter uns, der Blick reicht bis in die Weiten des slowenischen Karstes, über die Adria und die Po-Ebene. Im Norden liegt das SoÄa-Tal unter uns, darüber ragen die Gipfel der Julischen Alpen in den Himmel, die in Kämme der Karnischen Alpen und weiter zu den hohen und spitzen Gipfeln der Dolomiten übergehen. Ein besonderer Genuss des Gipfels des Matajurs ist das Beobachten des sonnigen Sonnenuntergangs und das Glühen der Abendfarben.
Zum Ausgangspunkt kehren wir auf mehr oder weniger demselben Weg zurück.

Wir parken das Auto am Straßenrand und gehen zur Kapelle St. Lovronac. Dort suchen wir den Weg CAI 725.
Nach einem kurzen Aufstieg berührt der Weg die Straße und zweigt dann wieder nach links bergauf ab. Der Weg ist gut angelegt und leicht zu verfolgen. Er steigt durchgehend mäßig an der Südseite des Hauptkamms, der zum Gipfel des Matajur führt.
An der Waldgrenze betreten wir die Marsiner Alm. Die Welt legt sich sanft und öffnet sich, die Ausblicke werden immer beeindruckender. Am oberen Rand der Alm, wo die Welt wieder ansteigt, trifft unser Weg auf den naturkundlichen Lehrpfad, der rund um den Gipfel des Matajur führt. Wir gehen weiter links bergauf, vorbei an einem kleinen Teich und den letzten Ställen bis zum Sattel unter dem Nordkamm.
Über den kurzen und bewachsenen Nordkamm steigen wir zur Kapelle auf dem Gipfel des Matajur auf.
Vom Gipfel steigen wir auf dem Weg 749 an der Hütte der venetischen Bergsteiger Dom na Matajure vorbei ab. Kurz unter der Hütte, am oberen Rand der Marsiner Alm, kehren wir zum Weg 725 zurück, auf dem wir gekommen sind, und steigen auf ihm wieder zurück zum Ausgangspunkt ab.
Ja
Ja
Ja
Übliche Ausrüstung für Bergtouren: hochwertige Wanderstiefel, lange Hosen, drei Kleidungsschichten, davon eine Windjacke; Rucksack, mindestens ein Liter Getränk pro Person, Sonnenschutz, Erste Hilfe.
Der Weg ist für normal vorbereitete Wanderer mäßig und sicher. Trotzdem sollten wir nicht vergessen, dass Matajur schon ein hoher Berg ist, deshalb sollten wir den Weg nur bei verlässlichen Wetterbedingungen gehen.
Die Straße Cividale - Kobarid (54) verlassen wir im Dorf Log und fahren direkt hinter dem Dorf durch Unter- und Obermarsin. Über Obermarsin, hinter der Siedlung Jerebi, fahren wir zur ersten Serpentine, wo der Weg zur Kapelle St. Lovronac abzweigt.
Öffentlicher Verkehr ist nicht vorhanden.
Wir parken direkt an der Kurve, an der der Weg zur Kapelle abzweigt. Weiterer Verkehr auf der Straße ist offiziell nicht erlaubt (Stoppschild).
Der Weg vom Marsin ist auch für aktive Familien geeignet.
Der Aufstieg auf den Matajur vom Marsin ist eine genau richtig mäßige und genau richtig anspruchsvolle Tour, die wir bereits im April als Aufwärmen und Einstieg in die Bergsaison genießen können.
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