FFF Prime Tour: 11.–26. November 2026 in Österreich und Deutschland
/FFF Cinema Edition: ab Mitte November 2026 europaweit in mehr als einem Dutzend Ländern/
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Das Freeride Filmfestival (FFF) geht 2026 in eine neue Runde (Nr. 17) und zeigt sechs Filme, die von den Extremen des Lebens in den Bergen erzählen. Von existenziellen Momenten unter Schnee und Wind bis zu leisen Geschichten über Freundschaft, Herkunft und das, was am Ende bleibt. Zwischen einer Lawine an der norwegischen Küste und einer Segeltour durch isländische Fjorde, zwischen japanischer Trommelkunst in der kanadischen Wildnis und einem Snowboarder, der sein Leben neu erzählt, zwischen einer Schweizer Snowboarderin, die ihre Verbindung zur gefrorenen Welt bis hinunter zum Meeresspiegel sucht, erzählen die Filme 2026 vor allem von einem: dem Moment, in dem man aufhört, die Natur kontrollieren zu wollen, und beginnt, sich mit ihr zu bewegen.
Was die sechs Filme verbindet, ist dieses Loslassen von Kontrolle, ob im Inneren einer Lawine, an Bord eines Segelboots im Wind oder in einem Fjorddorf im Wettlauf mit der Zeit. Und fast immer ist diese Hingabe nicht einsam, sondern getragen von Freundschaft, Partnerschaft oder Gemeinschaft.
Dabei spannt das FFF erneut den Bogen zwischen visuell-poetischen Arthouse Produktionen, dokumentarischer Authentizität und klassischer Big-Mountain-Action - stets mit dem Anspruch, neue Perspektiven auf das Leben in den Bergen zu eröffnen.
Statement Volker Hölzl, Festivaldirektor FFF:
„2026 erzählen unsere sechs Filme auf ganz unterschiedliche Weise von derselben Erfahrung: dem Moment, in dem man aufhört, die Berge, das Wetter oder das Leben kontrollieren zu wollen, und stattdessen lernt, sich mit ihnen zu bewegen. Ob im Inneren einer Lawine, an Bord eines Segelboots durch die norwegischen Fjorde oder zwischen Mythos und Wahrheit einer Snowboard-Karriere – diese Hingabe ist nie einsam, sondern immer getragen von Freundschaft und Gemeinschaft. Genau das macht das Freeride Filmfestival für mich Jahr für Jahr aufs Neue besonders.“
Die Filme 2026 im Überblick:
Yin
Die Schweizer Profi-Snowboarderin Daria Fuchs sucht ihre Verbindung zur gefrorenen Welt – von schneebedeckten Gipfeln bis zum Meeresspiegel, wo sie in Japan dem Surfen und den Elementen nachspürt. Regie: Morgan Maassen.
Inside Circles
Regisseur Dominic Knoppe reist mit seinen Freunden Max Pflanzl und Tim Boehringer durch Island und Norwegen – auf Snowboard, Splitboard und Segelboot, stets angetrieben vom Wind. Ein Film über die Freiheit, die entsteht, wenn man aufhört, die Natur kontrollieren zu wollen, und beginnt, sich mit ihr zu bewegen.
Uncle Timmy
In einer Zukunftsvision erzählt Snowboard-Profi Timm Schröder – „Uncle Timmy“ – den Kindern seines besten Freundes Dino Flatz sein Leben zwischen Weltmeistertitel, harten Slams und echten Verlusten. Zwischen Wahrheit und Übertreibung verschwimmen die Grenzen.
Kodo 呼動
Eine Gruppe japanischer Skifahrer:innen und Filmemacher:innen mit Sitz in Kanada verbindet traditionelles Taiko-Trommeln und die Philosophie des „Wabi-Sabi“ mit der majestätischen Wildnis Kanadas – produziert von Arc’teryx.
75 Seconds
An einem nebligen Märzabend in Norwegen löst Freeskier Jacob Wester eine Lawine aus. 75 Sekunden kämpft er im tosenden Schneechaos um sein Leben, während seine Frau Sofia unten in der Stille wartet. Ein direkter Film über Chaos, Angst und Hoffnung.
Ferryland
Im norwegischen Fjorddorf Trandal, Heimat von nur 17 Einwohner:innen und einigen der besten Freeride-Spots des Landes, kehrt eine Gruppe Freunde zurück, um gegen die Zeit ihre Saison zu retten.
20:00 Uhr Alpenfilmtheater