Goldtoni - Alpenbogen A168 Passo Predil - Podkoren
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22.07.2026 Tag 68 Auf meinem Weg von Nizza zurück nach Würflach Eigentlich wollte ich die Tour schon am Vortag machen, jedoch hat das Wetter überhaupt nicht mitgespielt. Um 5 Uhr früh hat es stark geregnet...
22.07.2026 Tag 68 Auf meinem Weg von Nizza zurück nach Würflach
Eigentlich wollte ich die Tour schon am Vortag machen, jedoch hat das Wetter überhaupt nicht mitgespielt. Um 5 Uhr früh hat es stark geregnet und den ganzen Tag angehalten. Bei Regen wäre die Tour erstens zu gefährlich und zweitens hat man keine Aussicht am Berg. Also starte ich heute, wieder um 5 Uhr.
Weg: Vom Passo del Predil kurz auf der Straße bis zum Abzweig auf den Mangart. Dann durch Wald und Schotter und immer wieder kurze Strecken auf der Straße, hoch bis zur Mangarthütte, die aber dauerhaft geschlossen ist. Weiter, immer noch auf gemütlichen Wegen, hoch auf 2175m zum Mangartsattel. Hier suche ich mir einen Felsen wo ich dahinter mein Zeug verstecken kann. Ich räume alles aus den Rucksack was ich nicht brauche, den hier her muss ich wieder zurück.
Ab jetzt beginnt das Bergsteigen. Teils Seilversichert geht es vorwiegend über Felsen hoch bis zum Gipfel des Mangart auf 2679m. Der Gipfel ist auf der Grenze von Italien und Slowenien wobei der Aufstieg seit dem Predil Pass in Slowenien war.
Oben gibt es gute Sicht nur der Trilav liegt leider in Wolken. Nach einer langen Gipfelpause steige ich den selben Weg bis zum Mangartsattel, wo mein Zeug liegt, wieder ab. Vom Sattel überschreite ich wieder die Grenze zu Italien und steige Richtung der Fusinenseen ab. Der Weg ist teilweise sehr steil. Vorbei am Notbiwak geht’s noch eine steile Grasflanke runter. Unten angekommen quere ich rüber zum Rifugio Luigi Zacchi.
Dort komme ich fast genau um 12 Uhr an.
Jetzt gibt’s erstmal was zu Essen. Der Kellner ist sehr freundlich und extrem flott.
Vom Rifugio geht’s dann durch den Wald steil hoch zur Scharte La Portdicina auf 1850m. Hier verlasse ich Italien jetzt endgültig auf meiner Nizzatour und steige auf der Slowenischen Seite ab.
Doch das ist wieder der Wahnsinn, von Anfang an ist fast kein Weg auszumachen. Am Anfang sind noch Steinmännchen doch dann im Wald ist nichts mehr. Weglos kämpfe ich mich nur mit den GPS Weg auf meiner Uhr runter. So kommt man nur sehr langsam voran. Erst kurz vor der Sprungschanze Planica treffe ich auf einen Weg. Direkt neben der großen Schanze gehe ich die Treppen runter. Ewig lange, von dort noch am Transalp Wanderweg bis Podkoren.
Hier beende ich die Tour wieder um bereits eine Woche später wieder zu kommen.
Mit Autostopp fahre ich über den Wurzenpass und mit dem Bus zurück zum Nassfeld wo mein Auto steht.

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