Rundgang "400. Blutpfingsten"
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Rundgang "400. Blutpfingsten"

Distanz
2,58 km
Dauer
00:48 h
Aufstieg
106 hm
Seehöhe
124 - 221 m
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1626 ereignete sich in Münden ein furchtbares Blutbad, daher rührt auch der Name Blutpfingsten. Graf Tilly lagerte mit seinen acht Regimentern vor den Toren unserer Stadt und wollte sie erobern. 2026 erinnern...


Beschreibung

1626 ereignete sich in Münden ein furchtbares Blutbad, daher rührt auch der Name Blutpfingsten. Graf Tilly lagerte mit seinen acht Regimentern vor den Toren unserer Stadt und wollte sie erobern. 2026 erinnern wir daran zum 400. Mal. Folge den Spuren, die zum Teil heute noch sichtbar sind.

Blume
“Blume ” ist einer dieser Orte und liegt gegenüber unserer historischen Werrabrücke. Im Jahr 1626 besetzte Graf Tilly die “Blume” und seine Truppen brannten die Häuser nieder, denn dort musste er Geschütze aufstellen, um die Stadtz anzugreifen. Die Luft roch nach Rauch und in den Steinen hallt noch das Echo jener Tage nach. Auf dem Bild kann man sehen, wie es wohl 1626 dort ausgesehen haben muss.

Historische Werrabrücke
Auf der historischen Werrabrücke stelle sich der ein mutiger Bürger, Asmus Teufel, gegen die Angreifer. Asmus Teufel war ein Leinenwebermeister , er nahm seinen ganzen Mut zusammen und versah eine Kanone mit Radnägeln, Kugeln und kleinen Eisenteilen. Er drehte das Geschütz auf der Brücke Richtung Angreifer und sorgte für eine verheerende Wirkung. Die Angreifer, die nicht verletzt oder gar getötet wurden, wichen zurück. Asmus Teufel konnte in dieser Nacht durch die Werra nach Göttingen fliehen.

Tillyhaus
In der Marktstraße 15 findet man heute noch das Wohnhaus, in dem es sich Graf Tilly nach seinem Massaker “gemütlich” gemacht hat. Er blieb dort einige Tage, bis er weiter zog und dieses Haus seinen Soldaten überließ.

Aegidien Kirche
Die Aegidien Kirche wurde bereits im 13. Jahrhundert gebaut und an Blutpfingsten durch die Explosion des Pulverturms, der in unmittelbarer Nähe stand, sehr stark beschädigt. 1684 begann man mit dem Wiederaufbau und konnte diesen erst 1729, mehr als 100 Jahre nach der Zerstörung, abschließen. Die Kirche wird seit 2019 als Café und Kirche genutzt, nachdem sie entwidmet und von einer kirchlichen Stiftung erworben wurde.

Insel Tanzwerder
Unsere kleine Insel Tanzwerder diente dem Tillyschen Heer als Ort des Rückzuges vor allem für die wertvollen Pferde, die dort genügend Gras und Wasser zur Verfügung hatten, um sich von den Strapazen zu erholen und neue Kräfte zu sammeln für die weiteren Geschehnisse.

Tillyschanze
Die Tillyschanze lockt mit einem 25 Meter hohen Aussichtsturm, der seit jeher Besucher und Einheimische gleichermaßen begeistert. Am Rand des Reinhardswaldes thront sie wie ein stiller Beobachter der Umgebung. Zwischen 1881 und 1885 entstand ihr Turm, dessen Name
eine klare Geschichte trägt: Er erinnert an die Belagerung und Erstürmung der Stadt Münden im 30-jährigen Krieg und greift damit auf Johann T’Serclaes von Tilly zurück. Im oberen Turmzimmer prangt das Turmrelief des Bildhauers Gustav Eberlein (1847–1926) und schildert die Verteidigung der Stadt gegen den Feldherrn Tilly in eindrucksvollen Zügen. Die Turmplattform trägt die Erinnerung an Blutpfingsten in sich und dient gleichermaßen als Symbol für die historische Bedeutung der Stadt.

Wegverlauf
Türkisch-Islamische Gemeinde zu Hann.Münden
(130 m)
Andachtsstätte
0,1 km
Kirche der evangelisch reformierten Gemeinde
(132 m)
Andachtsstätte
0,3 km
Hann. Münden
(123 m)
Stadt
0,5 km
Wegverlauf
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Türkisch-Islamische Gemeinde zu Hann.Münden
(130 m)
Andachtsstätte
0,1 km
Kirche der evangelisch reformierten Gemeinde
(132 m)
Andachtsstätte
0,3 km
Hann. Münden
(123 m)
Stadt
0,5 km
Toureninfo

Auf diesem kleinen Rundgang kann man der Geschehnisse zu Blutpfingsten gedenken.

Technik
k.A.
Kondition
4 / 6
Landschaft
5 / 6
Erlebnis
k.A.
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
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2,58 km
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Weginformationen
Wegverlauf

Der Rundgang startet an der sogenannten „Blume“ gegenüber der historischen Werrabrücke. Dort erinnert die erste Station an die Belagerung Hann. Mündens durch Graf Tilly im Jahr 1626. Von hier aus beschossen die Truppen die Stadt.

Anschließend geht es über die historische Werrabrücke in Richtung Altstadt. Auf der Brücke wird an den Leinenwebermeister Asmus Teufel erinnert, der sich mutig gegen die Angreifer stellte und die Verteidigung der Stadt unterstützte.

Nach dem Überqueren der Brücke folgt man der Straße geradeaus in die historische Innenstadt bis zur Marktstraße. Dort befindet sich in der Marktstraße 15 das ehemalige Wohnhaus, in dem Graf Tilly nach der Eroberung der Stadt Quartier bezog.

Von dort führt der Weg weiter durch die Altstadt zur Aegidienkirche. Die Kirche wurde während der Ereignisse zu Blutpfingsten schwer beschädigt und erst viele Jahrzehnte später wieder aufgebaut. Heute wird sie als Café und Kirche genutzt.

Im Anschluss geht es in Richtung Tanzwerder. Die kleine Insel diente damals dem Heer Tillys als Rückzugsort und Lagerplatz für die Pferde der Truppen.

Die letzte Station des Rundgangs ist die Tillyschanze am Rand des Reinhardswaldes. Der Aussichtsturm erinnert bis heute an die Belagerung Hann. Mündens im Dreißigjährigen Krieg und bietet zugleich einen weiten Blick über die Stadt und das Wesertal.

Der Rundgang verbindet zentrale Orte der Stadtgeschichte miteinander und lädt dazu ein, den Spuren von Blutpfingsten 1626 durch Hann. Münden zu folgen.

Ausrüstung

festes Schuhwerk

Sicherheitshinweise

Zum Aufstieg zur Tillyschanze empfiehlt sich festes Schuhwerk.

Anreiseinformationen
Öffentliche Verkehrsmittel
Bahnhof ca. 800 m von der Altstadt entfernt.

Bushaltestelle: Schlossplatz (historische Altstadt)
Parken
Parkmöglichkeiten:
Blume
Schlossplatz
Tanzwerder
Am Plan
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