Radroute der Megalithkultur
mittel
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Radroute der Megalithkultur
mittel
Distanz
395,2
km
Dauer
25:49
h
Aufstieg
1.820
hm
Seehöhe
3 -
166
m
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Radroute der Megalithkultur
mittel
Radfahren
395,21
km
Fotos unserer User
An der Radroute der Megalithkultur entdecken Sie mehr als 70 Großsteingräber und ihre faszinierende Geschichte. Am Ende der Steinzeit zwischen 3500 und 3200 v. Chr. errichtet, markieren die jungsteinzeitlichen...
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Beschreibung
An der Radroute der Megalithkultur entdecken Sie mehr als 70 Großsteingräber und ihre faszinierende Geschichte. Am Ende der Steinzeit zwischen 3500 und 3200 v. Chr. errichtet, markieren die jungsteinzeitlichen Grabstätten eine Zeitenwende: Die Lebensweise der Jäger und Sammler wurde aufgegeben, sesshafte Bäuerinnen und Bauern übernahmen auch zwischen Weser und Ems das Land und begründeten die bäuerliche Kultur, die den Nordwesten Niedersachsens bis heute prägt.
Im Halbdunkel tiefer Wälder verstecken sich einige dieser Monumente für die Ewigkeit. Andere thronen erhöht auf offener Heide und bilden weithin sichtbare Landmarken. Ihre ursprüngliche Bedeutung jedoch war lange in Vergessenheit geraten. So entstanden Legenden: Rätselhafte Bauwerke aus tonnenschweren Granitblöcke? – Da haben Riesen ihre Hünengräber gebaut. Oder Karl der Große zeigte den Heiden die Macht des christlichen Gottes, heißt es über das Großsteingrab in Wallenhorst-Rulle. Vielfach sah man auch den Leibhaftigen am Werk, und der Volksmund erfand diabolische Namen: Teufelssteine, Teufels Backtrog und Teufels Backofen etwa.
Neben diesen Sagen erfahren Sie entlang der Kulturstraße vor allem Fakten über die Jungsteinzeit – und die sind mindestens ebenso spannend. So weiß man heute, dass die Menschen vor rund 5.500 Jahren bereits Ochsen als Zugtiere vor ihre Karren einspannten, Seilzüge benutzten und die Hebelgesetze anwandten, die Archimedes 3.000 Jahre später formulierte. Zudem gewähren Megalithgräber Einblicke in das Gemeinschaftsleben der Jungsteinzeit.
Denn die Menschen legten ihren Verstorbenen Lebensmittel, Waffen und Schmuck in die Grabkammern, die für zahlreiche Bestattungen genutzt wurden. Offenbar glaubten sie an ein Leben nach dem Tode und verehrten ihre Ahnen. Und ganz sicher züchteten sie Rinder, Schafe, und Schweine und bauten Emmer, Einkorn und Gerste an. All diese Speisen fanden sich als Grabbeigaben in „Trichterbechern“, den typischen Keramikgefäßen des Nordwestens jener Zeit.
Das „Ausstellungszentrum für die Archäologie des Emslandes“ in Meppen sowie das „Landesmuseum für Natur und Mensch“ in Oldenburg präsentieren Nachbildungen von Megalithgräbern mit kompletter Ausstattung. Das 2025 eröffnete „Urgeschichtliche Zentrum Wildeshausen“ (UZW) lässt Sie eintauchen in die Zeit der Großsteingräber. Hintergründe zu einzelnen Grabstätten liefern Infotafeln vor Ort. Und den großen Überblick verschafft das offizielle Handbuch zur Radroute der Megalithkultur.
Neben Zeugnissen dieser spannenden Epoche zeigt die Radroute zudem die einzigartige Bauernhofkultur des Artlandes. Auch ermöglicht sie – nach kurzem Abstecher – genussvolle Aufenthalte im Sole-Kurort Bad Essen und steuert weitere reizvolle Orte an. Zum Beispiel das Rathaus des Westfälischen Friedens in Osnabrück und Museum und Park Kalkriese, das am Schauplatz der Varusschlacht das Mit- und Gegeneinander von Römern und Germanen vor 2.000 Jahren zeigt. Wie gesagt: 5.500 Jahre Kulturgeschichte auf einem einzigen spannenden Weg.
Im Halbdunkel tiefer Wälder verstecken sich einige dieser Monumente für die Ewigkeit. Andere thronen erhöht auf offener Heide und bilden weithin sichtbare Landmarken. Ihre ursprüngliche Bedeutung jedoch war lange in Vergessenheit geraten. So entstanden Legenden: Rätselhafte Bauwerke aus tonnenschweren Granitblöcke? – Da haben Riesen ihre Hünengräber gebaut. Oder Karl der Große zeigte den Heiden die Macht des christlichen Gottes, heißt es über das Großsteingrab in Wallenhorst-Rulle. Vielfach sah man auch den Leibhaftigen am Werk, und der Volksmund erfand diabolische Namen: Teufelssteine, Teufels Backtrog und Teufels Backofen etwa.
Neben diesen Sagen erfahren Sie entlang der Kulturstraße vor allem Fakten über die Jungsteinzeit – und die sind mindestens ebenso spannend. So weiß man heute, dass die Menschen vor rund 5.500 Jahren bereits Ochsen als Zugtiere vor ihre Karren einspannten, Seilzüge benutzten und die Hebelgesetze anwandten, die Archimedes 3.000 Jahre später formulierte. Zudem gewähren Megalithgräber Einblicke in das Gemeinschaftsleben der Jungsteinzeit.
Denn die Menschen legten ihren Verstorbenen Lebensmittel, Waffen und Schmuck in die Grabkammern, die für zahlreiche Bestattungen genutzt wurden. Offenbar glaubten sie an ein Leben nach dem Tode und verehrten ihre Ahnen. Und ganz sicher züchteten sie Rinder, Schafe, und Schweine und bauten Emmer, Einkorn und Gerste an. All diese Speisen fanden sich als Grabbeigaben in „Trichterbechern“, den typischen Keramikgefäßen des Nordwestens jener Zeit.
Das „Ausstellungszentrum für die Archäologie des Emslandes“ in Meppen sowie das „Landesmuseum für Natur und Mensch“ in Oldenburg präsentieren Nachbildungen von Megalithgräbern mit kompletter Ausstattung. Das 2025 eröffnete „Urgeschichtliche Zentrum Wildeshausen“ (UZW) lässt Sie eintauchen in die Zeit der Großsteingräber. Hintergründe zu einzelnen Grabstätten liefern Infotafeln vor Ort. Und den großen Überblick verschafft das offizielle Handbuch zur Radroute der Megalithkultur.
Neben Zeugnissen dieser spannenden Epoche zeigt die Radroute zudem die einzigartige Bauernhofkultur des Artlandes. Auch ermöglicht sie – nach kurzem Abstecher – genussvolle Aufenthalte im Sole-Kurort Bad Essen und steuert weitere reizvolle Orte an. Zum Beispiel das Rathaus des Westfälischen Friedens in Osnabrück und Museum und Park Kalkriese, das am Schauplatz der Varusschlacht das Mit- und Gegeneinander von Römern und Germanen vor 2.000 Jahren zeigt. Wie gesagt: 5.500 Jahre Kulturgeschichte auf einem einzigen spannenden Weg.
Autor
Bereitgestellt von Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land mbH
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