Sitterstrandweg von St. Gallen nach Bernhardzell
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Die Tour verbindet den architektonisch interessannten St. Galler Brückenweg mit dem Genießerpfad Sitterstrandweg. Umweltbewusst startet sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Südwesten von St. Gallen.
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Die Tour verbindet den architektonisch interessannten St. Galler Brückenweg mit dem Genießerpfad Sitterstrandweg. Umweltbewusst startet sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Südwesten von St. Gallen.
Zwischen Rechen und Burentobel überbrückt hier der im Jahr 1882 erbaute und 66 Meter lange Rechensteg die Sitter. Weil die Fussgänger-Hängebrücke bereits bei der Einweihung beim Begehen deutlich schwankte, erhielt sie im Volksmund den Namen Ganggelibrogg (Wackelbrücke).
Auf dem durchgängig markierten Sitterstrandweg genießen wir anschließend die von dem natürlich mäandrierenden Fluß geprägte Auenlandschaft. Mehrere Feuerstellen unterwegs und das Restaurant Erlenholz laden zur Rast ein. Den Uferweg verlassen wir bei der Wannenbrugg, einer gedeckten Holzbrücke mit 44 m Länge aus dem Jahr 1800. Sie ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung der Schweiz, erstmals erwähnt im Jahr 1692 als wichtige Verbindung zwischen den Städten Konstanz und St. Gallen.
Von der Bushaltestelle „St. Gallen Bruggen, Erlachstraße“ gehen wir die Zürcher Straße ca. 175 m zurück bis zur Einmündung des schmalen Walkerwegs. Durch den Rechenwald führt er zur Rechenwaldstraße, ab der bereits der St. Galler Brückenweg markiert ist. Nach rechts überqueren wir die Sitter auf dem Rechensteg. Die 1,20 m breite Brücke mit einer Spannweite von 65,65 m war ursprünglich für 125 Personen ausgelegt, heute dürfen sie nur 30 gleichzeitig betreten. Schaukeln verboten! Am Wehr des Wasserkraftwerks Burentobel vorbei gehen wir unter dem 655 m langen Sitterviadukt der Autobahn A1 hindurch. Es gilt als das größte und imposanteste Bauwerk im Kanton St. Gallen. Über die Betonbrücke der Filtrox AG überqueren wir ein weiteres Mal die Sitter, die hier einen Bogen macht. Der Brückenweg führt dann weiter zur gedeckten Spisegg Holzbrücke neben der neuen Betonbrücke. Wir biegen aber zuvor rechts ab auf den Sitterstrandweg. Durch den schattigen Sitterwald erreichen wir am rechten Ufer entlang wieder eine Brücke und kurz darauf die Feuerstelle Ochsenweid. Nach dem Hätterensteg genießen wir auf weichen Wegen durch den Hätterenwald den Blick auf die Auen der Sitter. Auf halber Wegstrecke kündigt der Wegweiser Joosrüti das direkt am Wanderweg liegende Restaurant Erlenholz an, das die einzige Einkehrmöglichkeit unterwegs bietet. Vor der Erlenholzbrücke folgen wir weiter dem Sitterstrandweg zur Leebrugg, verlassen kurz darauf die Sitter zur Chapfmüli und müssen dann einer neu markierten Umleitung mit extra Höhenmetern folgen. Zurück am Ufer der Sitter genießen wir den schönen Naturweg zur Wannenbrugg. In der Schlinge der Sitter befindet sich kurz davor eine Feuerstelle der Schweizer Familie. Nach Bernhardzell überqueren wir ein letztes Mal die Sitter über die historische gedeckte Holzbrücke. Im Aufstieg zum Ort bietet sich ein letzter Blick auf die Sitter. Ihre zwei ausgeprägten Schlaufen formten einen steilen Prall- und einen sanften Gleithang. Über Hinterchirch erreichen wir die barocke Rundkirche von Bernhardzell. Sie gilt als schönstes Bauwerk ihrer Art in der Ostschweiz. Der Gasthof Adler in der Dorfmitte lädt zur Schlusseinkehr. Direkt gegenüber befindet sich die Bushaltstelle.
Schweizer Landeskarte 1:25 000, Blatt 2501 St.Gallen und Umgebung
Feste Wanderschuhe mit gutem Profil, evtl. Teleskopstöcke; ausreichende Verpflegung und Getränke für unterwegs
Die Pfade durch den Auenwald sind teilweise feucht und rutschig.
Mit Pkw zum Bahnhof St. Gallen
Hinfahrt: vom Bahnhof St. Gallen(CH) mit Bus 151 nach St. Gallen Bruggen, Erlachstr.
Rückfahrt: von Bernhardzell, Dorf mit Bus 154 zum Bahnhof Wittenbach; weiter mit S 8 zum Bahnhof St. Gallen(CH)
Umweltbewusste und kostengünstige Fahrt mit dem Bodenseeticket: www.bodensee-ticket.com
Fahrplanauskunft:
Deutsche Bahn AG: www.reiseauskunft.bahn.de
SBB: www.sbb.ch
Parkhaus beim Bahnhof St. Gallen
Die Wanderung durch den schattigen Auenwald eignet sich auch an heißen Sommertagen. Sie lässt sich mit dem St. Galler Brückenweg verbinden.
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