Goldtoni - Alpenbogen A132 Domodossola-Alpe in la Piana
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01.08.2024 Tag 32 Auf meinem Weg von Nizza zurück nach Würflach Nachdem ich gestern schon am Nachmittag in Domodossola ankam hatte ich noch Zeit mir die heutige Tour genauer anschaue. Zuhause plane ich...
01.08.2024 Tag 32 Auf meinem Weg von Nizza zurück nach Würflach
Nachdem ich gestern schon am Nachmittag in Domodossola ankam hatte ich noch Zeit mir die heutige Tour genauer anschaue. Zuhause plane ich die Touren eigentlich nur ganz grob ohne mich dafür genauer zu informieren, dabei gibt es einige Fixpunkte wo ich auf jeden Fall hin will. Was in dem Fall Domodossola und als nächstes zirka die mittlere Höhe vom Lago Maggiore war. Also hatte ich dazwischen nur eine Linie, wobei aber das nötige Kartenmaterial dann wenigstens am Handy geladen ist. Nach genaueren prüfen welchen Weg ich nehme bemerkte ich dann erst gestern am späten Nachmittag das mein Weg durchs Valle Grande führt. Was mir im ersten Moment nichts sagte. Erst nach etwas Googeln habe ich bemerkt das es sich dabei um die größte Wildnis von Italien handelt, wo es über eine Strecke von 50km kein Rifugio, kein Geschäft und bis auf ein paar Wasserstellen nichts gibt. Die verlassenen Almhütten die zu finden sind können zum übernachten verwendet werden. Darin gibts aber nur einen Holzboden ohne Matratzen. Im letzten Moment bevor die Geschäfte geschlossen haben, versorgte ich mich dann noch mit Brot, Wurst und Käse für 2 Tage. Das war sozusagen meine Rettung.
Weg: Noch im Dunkeln starte ich von Domodossola in Richtung Alpe Parpinasca wo laut Google ein Gästebetrieb geöffnet hat. Also male ich mir schon aus wie ich dann nach 1000hm Aufstieg dort ein Frühstück genießen werde. Doch leider an der Alpe angekommen siehts zwar eher nach Hotel als Almhütte aus was aber nichts hilft wenn alles geschlossen ist. Wenigstens meinen Wasservorrat kann ich an der Quelle auffüllen und dann ohne Frühstück weitere 500hm aufsteigen. Im Aufstieg treffe ich auf 2 Deutsche die mit dem geringen Tempo und den großen Hüten eher wie Schmetterlingsfänger als Wanderer aussehen. Aber trotzdem einen herzlichen Dank an die beiden, denn sie gaben mir den Tipp auf der Alpe Pina zu Übernachten wo mann bei einem Wasserfall sogar schwimmen kann. Sie selber werden es aber nicht so weit schaffen da es bis dahin noch ca. 17km sind. Bei der extremen Hitze hört sich schwimmen natürlich super an. Der Weg führt von Alpe zu Alpe wobei bei fast jeder ein Brunnen eingezeichnet ist, doch im August bei der Hitze sind die meisten ausgetrocknet. Kurz vorm Passo della Rola gehts über eine Steinstiege hoch bis zum Pass. Danach treffe ich auf Arbeiter die den sehr steilen Weg mit Motorsensen Freischneiden. Auf der Alpe Mottac habe ich schon kein Wasser mehr, doch auch hier ist der Bach ausgetrocknet.
Schwierigkeiten: Nach dem Passo della Rola gehts teilweise über sehr steile Grashänge.

Ja
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Schlafsack Unterlegmatte
Im August sind zirka 50% der Wasserstellen ausgetrocknet, also immer genug Wasser mitführen
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