LEMIE Bichl von Bichl
Schwierigkeitsgrad: S2
Von der Ortschaft Lemie aus folgt man den Schildern zum Weiler San Bartolomeo. Der erste Abschnitt ist asphaltiert und führt mit einer Reihe von Haarnadelkurven den Hang hinauf. Dann wird die Straße ungeteert...
Gelände: Asphalt im ersten Abschnitt bis San Bartolomeo, dann ehemalige Militärschotterstraße mit konstanten Steigungen (durchschnittlich 10%, Spitzen von 14%).
Schwierigkeitsgrad (MTB): MC/BC (für den körperlichen Einsatz, technisch gesehen handelt es sich um einen breiten Ratschinger Weißen Weg
Ja
Wasserversorgung: Brunnen gibt es in Lemie und San Bartolomeo, aber sobald man sich auf der hohen Schotterstraße befindet, ist das Wasser knapp. Füllen Sie vor dem Wald auf.
Rückkehr nach Lemie: Die Abfahrt nach Lemie erfordert einwandfrei funktionierende Bremsen: Die starken Steigungen und die Länge des Schotterabschnitts belasten die Bremsscheiben, die zur Überhitzung neigen. Steuern Sie Ihre Bremsen abwechselnd.
Im Sommer sollten Sie wegen der Herden und Weidetiere besonders auf die Schäferhunde und die Stromleitungen achten, die die Weideflächen abgrenzen.
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Anreise nach Lemie: Folgen Sie der Straße nach Lanzo Torinese, dann nehmen Sie das Valle di Viù (SP1), bis Sie Viù passieren und das Dorf Lemie erreichen.
Kurz vor dem Ortseingang gibt es einen bequemen Parkplatz.
S2
Auch wenn Sie vorhaben, nach Lemie zurückzukehren, ist es wichtig, die technischen Details der gegenüberliegenden Seite (Condove) zu kennen, um die Morphologie des Bichls zu verstehen:
Merkmale: Die Piste nach Condove ist definitiv länger (ca. 20 km) und weniger steil als die Seite von Lemie, aber viel "offener" und mit einem herrlichen Blick auf das Susa-Tal und die Sacra di San Michele.
Hintergrund: Die Straße ist ein breiter Schotterweg, der beim Abstieg in Richtung des Weilers Mocchie in Asphalt übergeht. Es handelt sich um eine sehr schnelle Abfahrt, die jedoch aufgrund der Wasserabflusskanäle tückisch ist: Bei hoher Geschwindigkeit besteht die Gefahr, dass der Schlauch eingeklemmt wird.
Besonderheiten: Während die Lemie-Seite wilder und "geschlossener" ist, gibt es auf der Condove-Seite zahlreiche noch bewohnte Bergdörfer.
Der Bichl: Der Bichl ist nicht nur ein geographischer Punkt, sondern auch ein Ort des Glaubens. Die Wallfahrtskirche befindet sich genau auf der Wasserscheide zwischen den beiden Tälern. Es ist einer der wenigen Orte, an denen die Grenze zwischen den Berggemeinden ein Treffpunkt und nicht ein Punkt der Konfrontation war.
Cresta Wind: Der Colombardo ist ein sehr windiger Pass. Selbst im Sommer können die Temperaturen nach Erreichen des Kammes stark sinken. Nehmen Sie immer eine gute Windjacke mit.
Weiden und Toma: Das Gebiet ist reich an aktiven Almen. Während des Aufstiegs oder in der Nähe des Bichls ist es nicht ungewöhnlich, dass man die typische Toma di Lanzo direkt bei den Hirten kaufen kann.
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