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Naturreservat Pelati-Berge | Entdeckung der "Roten Berge
mittel
Themenweg
7,03 km
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Naturreservat Pelati-Berge | Entdeckung der "Roten Berge

Distanz
7,03 km
Dauer
02:20 h
Aufstieg
202 hm
Seehöhe
388 - 571 m

Schwierigkeitsgrad: T2

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Naturreservat Pelati-Berge | Entdeckung der "Roten Berge
mittel
Themenweg
7,03 km

Das Gebiet, eines der vielen von der Stadt Turin verwalteten Naturschutzgebiete, erstreckt sich über eine Fläche von etwa 146 Hektar auf dem Gebiet der Gemeinden Baldissero Canavese, Vidracco und Castellamonte. Die...

Beschreibung
Das Gebiet, eines der vielen von der Stadt Turin verwalteten Naturschutzgebiete, erstreckt sich über eine Fläche von etwa 146 Hektar auf dem Gebiet der Gemeinden Baldissero Canavese, Vidracco und Castellamonte. Die Pelati-Berge sind karg und fast gänzlich vegetationslos, weshalb sie auch "Rote Berge" genannt werden: ein Merkmal, das auf die Beschaffenheit des Gesteins und die durch Regenfälle verursachte Erosion zurückzuführen ist. Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden hier Olivin- und Magnesitsteinbrüche zur Herstellung von Keramik und feuerfesten Materialien betrieben; heute steht das Gebiet teilweise unter Naturschutz, um die Wiederherstellung der Umwelt zu fördern. Die Felsen sind von verschiedenen Flechtenarten besiedelt, während das übrige Gebiet größtenteils von spärlichen Büschen, Trockenrasen und Heideflächen bedeckt ist. Wacholder und Mäusedorn sind relativ häufig anzutreffen, daneben gibt es einige Birken, Robinien, Flaumeichen und Aufforstungen mit Waldkiefern, Pinus sylvestris, Schwarzkiefern und Lärchen. In der Nähe des Baches Malesina gibt es Strauchgürtel aus Weißer Weide. Zu den interessantesten und seltenen Blumen gehören Campanula bertolae, Linum suffruticosum, Fumana procumbens und das häufiger vorkommende Sedum alpinum sowie die farbenprächtigen Nelken, die auch in lebensfeindlichen Umgebungen wachsen können.

www.cittametropolitana.torino.it

Toureninfo

Das Pelati-Gebirge ist eine xerothermische Oase, deren mildes Klima ein idealer Lebensraum für seltene Insektenarten und etwa 70 Vogelarten ist.

Technik
2 / 6
Kondition
3 / 6
Landschaft
3 / 6
Erlebnis
3 / 6
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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mittel
Themenweg
7,03 km
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Weginformationen
Wegverlauf
Die Route beginnt auf dem Platz vor dem Rathaus von Baldissero: auf der gegenüberliegenden Seite des Gemeindegebäudes nimmt man die Via dei Monti Pelati, die sofort in einen Weg übergeht (nur auf den ersten Metern steil), der auf den Schildern vor Ort als Naturweg Nr. 1 gekennzeichnet ist. Man folgt dem offensichtlichen Weg, bis er den CAI-Weg Nr. 751 kreuzt, hier nimmt man den Weg auf der rechten Seite und folgt weiterhin den Schildern des Weges Nr. 1.

Am Ende des Abstiegs erreicht man die Asphaltstraße, auf der man nach rechts zur Kapelle San Rocco abbiegt. Auf der Schotterstraße oberhalb der Kapelle geht es weiter bis zum Cives-Turm, wo sich ein Picknickplatz für eine Pause anbietet.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Turms kann man durch eine Lücke im Zaun auf einem Pfad weitergehen, der ungefähr bis zur Kammlinie führt. Wir gehen nun auf dem markierten Weg (Weg 751) weiter, der das gesamte Reservat der Länge nach und fast eben durchquert und zum Weiler Bettolino hinunterführt. Wenn wir die Asphaltstraße erreichen, biegen wir links ab, ebenso wie an der nächsten Kreuzung, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren.

Geologische Highlights

Ja

Familientauglich

Ja

Zusatzinfos & Tipps
Schwierigkeitsgrad

T2

Zusatzinfos

Das Naturschutzgebiet ist Teil des von der Europäischen Union eingerichteten Netzes "Natura 2000".

Tipps
Unter den Insekten finden sich einige seltene Arten wie der Lepidoptera Pedasia luteella, derKäfer Phytoecia vulneris und der Ameisenbär Leptothorax flavicornis. Am Ende des Sommers erscheint die Gottesanbeterin in großer Zahl. Zu den etwa siebzig Vogelarten, die sich gut an die Besonderheiten des Gebiets angepasst haben, gehören Schwarzkehlchen, Rohrammer, Spottdrossel, Samtkopf-Grasmücke, Haubenmeise, Schwarzmeise, Dorngrasmücke, Haubenmeise, Gartenrotschwanz, Mäusebussard, Schwarzmilan, Rotmilan und Kurzzehenadler. uf dem höchsten Pichl des Pelati-Gebirges (581 m) steht der Zahnkofel aus dem 12. Jahrhundert, der höchstwahrscheinlich zur Überwachung und Verteidigung des Valchiusella-Gebietes errichtet wurde.
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