Die allseits beliebten, in Pulsnitz hergestellten Pfefferkuchen brachten der Stadt den Beinamen „Pfefferkuchenstadt“ ein. Bereits seit 1558 wird in Pulsnitz das leckere Gebäck hergestellt. Aufschwung erlangte das Handwerk durch den Pulsnitzer Bäcker und Küchler Gottfried Tobias Thomas, welcher 1742 nach mehreren Jahren Wanderschaft in seine Heimatstadt zurückkehrte. Er hatte in der damals westpreußischen Stadt Thorn das Pfefferkuchenhandwerk erlernt. Bereits ein Jahr später gründete er die erste Pfefferküchlerei in der Stadt. Anfangs gehörten die Pfefferküchler zu den Brot- und Weißbäckern, die das Backen von Pfefferkuchen nur nebenbei betreiben durften. Noch heute sind acht traditionelle Pfefferküchlereien und eine Lebkuchenfabrik im Stadtgebiet tätig.
Das Pfefferkuchenmuseum im Haus des Gastes in Pulsntiz zeigt die lange Tradition des Pfefferkuchenhandwerkes. Im Museum kann das traditionelle Handwerk auch an Hand historischer Maschinen von um 1900 besichtigt werden. Nach vorheriger Anmeldung können Pfefferkuchen selbst gebacken und verkostet werden. Das Museum bietet zudem auch Führungen an
Auf dem einzigartigen Pfefferkuchenmarkt, welcher jedes Jahr Anfang November Zehntausende anlockt, sind alle Pulsnitzer Pfefferküchlereien vertreten und verkaufen ihre Waren.
Weitere Informationen
Pulsnitz-Information
Am Markt 3
01896 Pulsnitz
Tel.: +49 (0)35955 / 44246