18.04.2026 - Bliesquellen Streifzug zwischen Selbach und Gronig
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Bei Selbach, dem südwestlichsten Ort der Gemeinde Nohfelden, entspringen die “Zwillingsschwestern” Nahe und Blies. Die Nahequelle, am Fuß des Eckersberges, ist seit langem gefasst und von Selbach aus...
Bei Selbach, dem südwestlichsten Ort der Gemeinde Nohfelden, entspringen die “Zwillingsschwestern” Nahe und Blies. Die Nahequelle, am Fuß des Eckersberges, ist seit langem gefasst und von Selbach aus leicht erreichbar.
Nur zwei Kilometer Luftlinie der Nahequelle gegenüber entspringt die Blies. An der Straße nach Gronig zeigt am Waldrand ein (leicht übersehbarer) Wegweiser “Zur Bliesquelle”. Von dort führt ein Fußweg zur Quelle.
Grund für die getrennten Wege von Nahe und Blies ist eine Wasserscheide. Die Nahe legt von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein 112 Kilometer zurück, die Blies (*größter Zufluss der Saar* ) bis zur Mündung in die Saar 99,5 Kilometer. Dass dabei die Nahe so hurtig ihr Ziel verfolgt und die Blies Umwege macht, liegt, so die Sage, an ihren unterschiedlichen Temperamenten.
Vom abgestellten PKW muss man dann ca. 500m an der Landstraße entlang laufen, um zum Hinweisschild „Bliesquelle“ zu gelangen und in den Waldweg abzubiegen. Nach etwa 250 Meter Fußweg informiert eine Tafel “SaarErlebnisland” über den Wanderweg von der Quelle bis zur Mündung, ausgeschildert mit einem stilisierten B . Zur Quelle ist es nicht mehr weit. Einen ersten Eindruck vom Quellgebiet der Blies erlangt man aber nur, wenn man den Weg verläßt und einen Blick in die naheliegende Schlucht wirft.
Zurück auf den Waldweg wird nun offensichtlich, dass die aus den Hügeln kommenden Quellläufe das Bett der Blies immer größer werden lassen. Vorbei am Teich des Angelsportvereins Orleheck laufen wir talwärts und schweifen den Blick immer wieder zu den Talauen der Blies. Bis wir dann zur Bliesquelle 3, der Häreborre dem Hauptzufluss der jungen Blies gelangen. Dieser führt auch in den heißesten Sommer- tagen noch immer genügend Wasser, um die Blies zu speisen. Die Gemeinde Gronig hat hier einen aus Holzbänken und Holztischen wunderschönen Platz zum Verweilen geschaffen. Wir gehen weiter bis zu einem privaten Anwesen mit Fischteich. Danach laufen wir wieder bergauf bis zu der kleinen Abzweigung, welche uns direkt zur Landstraße L134 führt. Entlang der Landstraße führt uns der Weg auf den letzten Metern wieder zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Ja
aus Richtung Gronig über die L134
Einbuchtungen an der Landtraße L134
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