Storchentour - Radwandern im Drömling
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Storchentour - Radwandern im Drömling

Distanz
21,05 km
Dauer
01:25 h
Aufstieg
13 hm
Seehöhe
56 - 64 m
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Kaum ein Vogel ist so oft besungen worden wie Meister Adebar. Und es gibt kaum einen Landstrich in unseren Breiten, in dem der Weißstorch vom Frühjahr bis zum Herbst in so großer Zahl anzutreffen ist wie...


Beschreibung

Kaum ein Vogel ist so oft besungen worden wie Meister Adebar. Und es gibt kaum einen Landstrich in unseren Breiten, in dem der Weißstorch vom Frühjahr bis zum Herbst in so großer Zahl anzutreffen ist wie im Drömling. Kein Wunder – die Landschaft mit ihren weiten Wiesen und Gräben, ihren Kirchtürmen und spitzgiebligen Gehöften ist für Störche geradezu prädestiniert. Und auch ein reicher Speisezettel ist garantiert – seine Kulturfolger Frösche und Schlangen gibt es im Drömling in seltener Artenvielfalt. Der 25 Kilometer lange Rundkurs ist zwar auf einigen Streckenabschnitten schwer zu befahren und hat auch keine Gastronomie zu bieten, doch derjenige, der Ruhe – nur vom Klappern der Störche oder vom Konzert der Frösche unterbrochen – sucht und eine kaum zersiedelte Natur erleben möchte, ist mit der Storchentour gut bedient. Der Kurs führt zu den bemerkenswertesten und romantischsten Storchennestern der Region. Und natürlich kann man Adebar auf der grünen Wiese auch Auge in Auge begegnen.

Toureninfo

In der Altmark gibt es kaum einen Landstrich, in dem der Weißstorch so verbreitet ist wie im Drömling. Ein 25 km langer mittelschwerer Rundkurs führt zu den romantischsten Horsten.

Technik
k.A.
Kondition
4 / 6
Landschaft
2 / 6
Erlebnis
k.A.
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Autor
Bereitgestellt von Hansestadt Gardelegen
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Storchentour - Radwandern im Drömling
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Radfahren
21,05 km
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Weginformationen
Wegverlauf

Wir starten mit unserer Fahrt in Dannefeld. Hier begeg­nen wir gleich zum ersten Mal dem Namensgeber dieser Tour, Storch oder auch Adebar genannt. Von April bis August nisten die Störche auf dem Schornstein der ehemaligen Molkerei mitten im Dorf neben der Kirche. Von Dannefeld aus fahren wir in Richtung Miesterhorst bis zum Abzweig nach Buchhorst, wohin wir abbiegen.

 

Bevor wir den Friedrichskanal erreichen, sehen wir rechte  und linker Hand je ein Gehöft. Das linke ist in zwischen ver­fallen. Das auf einem Baum befindliche  Storchennest er­innert an bessere Zeiten, ist jedoch seit Jahren nicht mehr besetzt. Der Weg führt uns durch eine  weite Wiesen­ und Damm­kulturlandschaft. Nach  Überquerung des Friedrichskanals reihen sich die Gehöfte von Kahnstieg und Bleuenhorst wie an einer Perlenkette auf.

 

Hinter dem Wilhelmskanal steht rechts auf einer Wiese ein Holzmast, der von Störchen zum Domizil erkoren wurde. Der weitere Weg folgt der Straße über die Ohre;  scharf rechts herum geht es nach Buchhorst, dem nächsten Etappen­ziel. In Buchhorst finden wir mehrere Storchennester, eins un­mittelbar vor der Feuerwehr.  An der  Kreuzung biegen wir nach rechts ab in Richtung Röwitz und fahren bis zur Info­stelle der Naturparkverwaltung am Schöpfwerk Buchhorst . Im Schöpfwerksgebäude  befindet sich eine kleine aber se­henswerte Ausstellung zur Fauna und Flora des Drömlings. Um telefonische Anmeldung wird gebeten. In  den Außen­anlagen kann man an überdachten Sitzgruppen Platz neh­men und rasten.  Auch Fahrräder verleihen die Mitarbeiter der Naturparkverwaltung.

 

Von hier aus fahren wir zurück zur Ohre und biegen ohne sie zu überqueren links ab. Dem stillen Flüsschen folgen wir bis zum Köckter Damm (befestigte Straße). Auch hier wechseln wir nicht die  Ohreseite, sondern biegen nach links ab in Richtung Köckte. Nach etwa 500 Metern finden wir ein Storchennest links der Straße an einem Silo. Vorbei an zwei weiteren Nestern auf Masten der dem Weg folgenden Stromleitung erreichen wir das erfolgreichste Storchennest im Drömling. Fast jährlich werden hier drei bis vier Junge aufgezogen.

 

Wir folgen der Straße und überqueren Friedrichskanal und Flötgraben. Rechts des Weges befindet sich ein Rastpunkt, die  „Biberburg“ . Das Storchennest im  angrenzenden Grünland wird nur gelegentlich von Störchen genutzt. Weiter geht es auf der Pflasterstraße nach Köckte, wo uns auf der alten Molkerei und Mühle der nächste Stor­chenhorst begegnet. Hier biegt man vor der großen Stall­anlage auf den Feldweg ab, der uns zum Ausgangspunkt unserer Fahrt, nach Dannefeld führt. Diese  Tour führte uns durch den Teil des Drömlings mit der höchsten Konzentration an Weißstorchnestern.

Kartenmaterial

Keine separate Karte vorhanden, siehe Flyer - Storchentour

Ausrüstung

Kartenmaterial, Sonnen- & Regenschutz, festes Schuhwerk

Sicherheitshinweise

Auf dieser Tour gibt es leider keine Gaststätten, für Verpflegung ist bitte selbst zu sorgen.

 

Die Wege befinden sich in unterschiedlichen Ausbauzuständen. in Teilabschnitten ist das Befahren nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Die intakte und kaum zersiedelte Natur sollte Sie jedoch dafür entschädigen.

Anreiseinformationen
Anreise

Dannefeld ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen und befindet sich Nahe an der B188 Richtung Oebisfelde. Der Ort liegt ca. 22 km von Gardelegen und ca. 10 km von Mieste entfernt.

Öffentliche Verkehrsmittel

- Öffentlicher Busverkehr mit Fahrradtransport

- Fahrplanauskunft über: www.insa.de

- Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Mieste, Miesterhorst und Solpke

Parken

- Parkstreifen innerorts (Dannefeld und Köckte)

- Parkplatz am Dorfgemeinschaftshaus in Dannefeld

Zusatzinfos & Tipps
Tipps

Die meisten Weißstörche auf dieser Tour finden Sie kurz vor und nach Buchhorst. Halten Sie also die Augen immer offen!

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