Aufstieg zum Dürrnbachhorn (1776m) | Ein Rundweg der für Panorama steht
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Aufstieg:
Vom Parkplatz aus nehmen wir den Teerweg vorbei an dem großen Infoschild in Richtung Norden. An der kommenden T-Kreuzung wenden wir uns nach links (Wegweiser: Dürrnbachalmen; Dürrnbachhorn-Bergstation)...
Aufstieg:
Vom Parkplatz aus nehmen wir den Teerweg vorbei an dem großen Infoschild in Richtung Norden. An der kommenden T-Kreuzung wenden wir uns nach links (Wegweiser: Dürrnbachalmen; Dürrnbachhorn-Bergstation) und halten uns direkt danach leicht rechts. Wir passieren den Parkplatz des Sessellifts auf dessen linker Seite und steuern in den Wald vor uns hinein.
Direkt am Anfang kommen wir zu einem weiteren Wegweiser, den wir jedoch einfach passieren und die Abzweigung nach Dürrnbachalmen somit ignorieren. Wenige Schritte später vollzieht unser Teerweg eine S-Kurve. In deren Linkskurve ignorieren wir den Weg zur Finsterbachalm, da dies unser Abstiegsweg sein wird.
Etwa 15 Minuten später lichtet sich der Wald wieder und wir erreichen die weiten Wiesen der Dürrnbachalmen.
Hier haben wir nun zwei Möglichkeiten für den Aufstieg:
Wer dem Wegweiser „Dürrnbachhorn-Überschreitung“ folgen möchte, wandert zum Gebäude hinter dem Schild weiter, wo sich der Weg dann schließlich in einen Steig verläuft und uns über den linken Hang hinauf zur Bergstation führen würde.
Wir biegen am Schilderbaum jedoch rechts auf den Wiesensteig ab (Wegweiser: Dürrnbachhorn-Gipfel), der nach wenigen Minuten einen scharfen Rechtsknick vollzieht und uns nun den Hang zu unserer Rechten zügig emporsteigen lässt. Am Rücken angekommen, flacht der Steig merklich ab und führt uns gemütlich durch den lichten Bergwald.
Mitten im Wald wandern wir unter dem Sessellift hindurch und folgen weiter unserem Pfad. Den Wegweiser an einem Baum können wir komplett ignorieren. Nachdem wir einen auffälligen Markierungsstein passiert haben, zieht die Steigung wieder rasch an. Wir erreichen einen grasigen Buckel und müssen kurz nach dem Weg suchen. Der eigentliche Pfad ist nicht sofort erkennbar, doch wir können problemlos die grasige Rinne hinaufsteigen. Diese wird immer steiler und führt uns so oder so wieder zurück auf den Originalsteig. Die restlichen Meter folgen wir dem Kammverlauf bis zur Bergstation des Sessellifts.
Hier treffen nun beide Aufstiegsvarianten aufeinander.
Hinter der Station bringt uns ein Steig weiter hinauf zum finalen Abschnitt des Aufstiegs. Wir queren zunächst eine Wiese und steigen dann über einen breiten, mit Stufen ausgebauten Weg durch mannshohe Latschen bis zum großen Gipfelkreuz.
Im Sommer kann es hier sehr heiß werden.
Am Gipfelkreuz angekommen, genießen wir den freien Blick Richtung Süden und das weite Panorama. Tatsächlich stehen wir jedoch noch nicht am eigentlich höchsten Punkt des Dürrnbachhorns.
Abstieg:
Der schönste Teil der Tour beginnt tatsächlich erst jetzt. Wir, als schwindelfreie Bergwanderer, überschreiten den Gipfel und folgen dem Kammverlauf. Schon nach wenigen Metern wird dieser schmaler und bringt uns immer wieder an die beeindruckende Abbruchkante der Nordwand heran. Zusätzlich dürfen wir mehrfach kleinere Schrofen überwinden. Schwindelerregende Tiefblicke wechseln sich mit dem Blick auf das Sonntagshorn ab, auf das wir nun direkt zuwandern.
Nach etwa 15 Minuten erreichen wir eine Abzweigung, an der uns ein kleiner Holzpfeil nach rechts zu einem Wegweiser (Wildalm-Heutal; Finsterbachalm; Winklmoosalm) leitet.
Über eine Wiese verlieren wir in kleinen Serpentinen rasch viele Höhenmeter und werden zu einem Weidezaun geführt. Diesem folgen wir zügig bergab durch ein kleines Waldstück.
Wir erreichen schließlich eine Lichtung, passieren den Wildalmlift und gelangen zum Schilderbaum des Gimlingsattels.
Neben dem Hinweis, dass hier ein Auerhahn-Schutzgebiet liegt, finden wir auch den für uns relevanten Wegweiser in Richtung Finsterbachalm; Winklmoosalm und folgen diesem Pfad wieder in den Wald hinein.
Das Waldstück mit seinen teils rutschigen Abschnitten haben wir schnell hinter uns gebracht und überqueren die große, romantische und mit Felsblöcken übersäte Almwiese der Finsterbachalm. Besagte Alm selbst ist auch bald erreicht.
Von dort wandern wir über den Forstweg geradeaus weiter. Auch in einer Linkskurve halten wir unsere Richtung bei, passieren eine Schranke und gelangen so ohne Umwege zurück zu unserem Ausgangspunkt auf der Winklmoosalm.

Erweiterbar durch Wildalphorn
Finsterbachalm
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Normale Wanderausrüstung
Keine besonderen Sicherheitshinweise
Navi-Adresse: Dürrnbachhornweg 4, 83242 Reit im Winkl
Über Autobahn München - Salzburg, die Ausfahrt Bernau nehmen. Über Bernau und Marquartstein bis nach Reit im Winkl und nun weiter Richtung Ruhpolding. Etwa 6 km nach Reit im Winkl beim Seegatterl rechts zur Mautstraße Richtung Winklmoosalm einbiegen. Über die Mautstraße bis zum großen Parkplatz auf der Alm fahren und hier das Auto abstellen.
- Winkelmoosalm
- Mautstraße 10 Euro / Tag (Stand 2025)
Namensherkunft:
Der Name Dürrnbachhorn leitet sich vom gleichnamigen Dürrnbach ab, der an der Westflanke des Berges oberhalb der Dürrnbachalm entspringt und in Richtung Seegatterl in die Schwarzlofer mündet. Der Begriff „Dürrnbach“ steht im Althochdeutschen für einen wasserarmen oder zeitweise versiegenden Bach. Das Namenssuffix „Horn“ bezeichnet – typisch für die Alpenregion – einen markanten, spitz zulaufenden Gipfel.
Alternative Variante:
Wer möchte kann beim Abstieg, statt abzubiegen, dem Grat weiter bis zum kreuzlosen Gipfel des Wildalphorns folgen.
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