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Erzgrube – Schorrental – Göttelfingen
leicht
Wanderung
11,19 km
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Erzgrube – Schorrental – Göttelfingen

Distanz
11,2 km
Dauer
- h
Aufstieg
304 hm
Seehöhe
552 - 783 m
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Erzgrube – Schorrental – Göttelfingen
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▶ Der Ort Erzgrube01 wurde um 1700 als Gasthaus für Flößer und Holzhauer gegründet, wuchs bald zu einer Ortschaft heran und ist heute ein Touristikmagnet an der Nagold-Talsperre mit mehreren gastronomischen...

Beschreibung
▶ Der Ort Erzgrube01 wurde um 1700 als Gasthaus für Flößer und Holzhauer gegründet, wuchs bald zu einer Ortschaft heran und ist heute ein Touristikmagnet an der Nagold-Talsperre mit mehreren gastronomischen Betrieben. Der Platz wurde gewählt, weil durch die Einmündung des Stutzbachs und anderer Nebenbäche die Nagold von hier aus reicher an Wasser und damit besser flößbar wurde. An der Einmündung wurde eine „Einbindstube“ für Flöße angelegt, die auf Nagold, Enz und Neckar bis zum Rhein und von dort bis nach Holland befördert wurden. 1911 wurde das letzte Floß in der Erzgrube abgelassen. Den Namen trägt der Ort vom Berg­bau auf Eisenerz, der hier vielleicht schon seit dem Mittelalter betrieben wurde, wegen geringer Ergiebigkeit jedoch wieder eingestellt wurde.

Die Wander-Markierung blaue Raute folgt der Durchgangsstraße kurz talabwärts und wechselt dann links zur Mündung der Nagold in die Nagoldtalsperre. Nach Überqueren des Flusses befindet sich am Infozentrum Eisvogelpfad02 eine wichtige Verzweigung. Während die blaue Raute dem Seeufer rechts durch die Wälder weiterfolgt – eine sehr schöne Variante –, führt die gelbe Raute links hinauf zur Schernbacher Steige an der Straße, folgt der Straße kurz abwärts und zweigt dann rechts in die Nagoldaue03 ab. Hier haben viele Pflanzen und Tiere ein Rückzugsgebiet gefunden, und in der Nagold taucht pfeilschnell der Eisvogel. An der Einmündung des Gründelbachs wurde im 19. Jahrhundert die Pfeiflesägmühle04 gegründet. Der Waldweiler Schorrental05 entstand wahrscheinlich nach dem Bau der Sägemühle 1738; der Name geht auf viele große verwitterte Sandsteinblöcke, die „Schorren“, in der Umgebung zurück. Auf der Straße geht es kurz aufwärts, bis rechts die Schorrensteige abzweigt und durch den Rotlestann06 zum Höhenort Göttelfingen07 führt. Hier laden mehrere Gasthöfe zur Einkehr ein, und während die gelbe Raute am Waldrand südwärts führt, bieten sich stellenweise Ausblicke bis zur Schwäbischen Alb. Am Hardtberg08 zweigt die gelbe Raute rechts ab, taucht wenig später in den Wald ein und führt zurück zum Eisvogelpfad02 an der Nagoldtalsperre; hier kann man überlegen, ob man die Wanderung am Seeufer noch ein Stück weit verlängert, ehe es zurück zum Ausgangspunkt in Erzgrube01 geht.


Wegverlauf
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11,19 km
Toureninfo

Vom Nagoldsee geht es durch die artenreiche Nagoldaue aufwärts und in den Höhenort Göttelfingen, wo der Blick bis zur Schwäbischen Alb schweift.

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