Geopark Bahnroute
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Diese abwechslungsreiche Rundradroute im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis verläuft immer wieder über ehemalige Eisenbahntrassen und ist für die gesamte Familie prima geeignet. Herausragend bei der GeoRadroute...
Diese abwechslungsreiche Rundradroute im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis verläuft immer wieder über ehemalige Eisenbahntrassen und ist für die gesamte Familie prima geeignet. Herausragend bei der GeoRadroute Bahn ist, dass von der Anreise bis zum Fahrerlebnis die Bahn im Fokus steht. Die Bahnhöfe Herborn und Wetzlar liegen am Routenverlauf und eigenen sich gleichermaßen als Start- bzw. Zielpunkt.
Von Wetzlar aus folgt man der sanft dahinfließenden Lahn auf dem gut ausgebauten Lahnradweg. Ab Biskirchen führt der Ulmtalradweg auf der Trasse der ehemaligen Ulmtalbahn mild und stetig ansteigend durch den herrlich wilden Westerwald. Über Herborn schlängelt sich die Route durch kleine Orte entlang des Dilltales zurück nach Wetzlar.
Weite Aussichten in die sehenswerte Landschaft entlang der Route und deren Flusstäler wechseln mit idyllischen Ortschaften. Die lebendigen Fachwerkgassen in Herborn und in der Goethestadt Wetzlar empfehlen sich für längere Aufenthalte. Für die kurze Rast finden sich lauschige und aussichtsreiche Rastplätze am Wegesrand. Zahlreiche Infotafeln des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus machen die Route auch für Wissbegierige interessant. Markante Sehenswürdigkeiten und einladende Gastronomie verlocken zu Abstechern.
Unsere Rundtour beginnt in der Goethestadt Wetzlar und führt uns gemütlich lahnabwärts auf dem Lahnradweg Richtung Westen. Mit dem Blick auf Kloster Altenberg erreichen wir Solms-Oberbiel. Die im 12. Jahrhundert erbaute Klosteranlage mit ihrer beeindruckenden gotischen Klosterkirche ist einen Abstecher wert. Der Dorfplatz ins Solms-Oberbiel bietet sich mit gemütlichen Bänken und dem Blick auf die adrette Dorfkirche für eine kurze Rast an. Eine Tafel informiert uns über das geografische und historische Zentrum des Dorfes.
Über die Lahn und die Bahnlinie hinweg rollen wir weiter nach Burgsolms. Fast am Wegesrand liegt ein kleiner Park mit dem Zeitstein Burgsolms. Vor Biskirchen überqueren wir erneut die Lahn und wechseln auf den Ulmtalradweg. Am Gertrudisbrunnen erfrischen wir uns mit echtem Heilwasser, welches hier frisch und kostenlos aus dem Brunnen kommt. Über die alte Bahntrasse der Ulmtalbahn radeln wir nun ohne große Kraftanstrengung, aber doch stetig hinauf in den Westerwald. Vorbei am Outdoor-Zentrum Lahntal erreichen wir den Alten Bahnhof Ulm: eine willkommene Rastmöglichkeit mit Aussicht. Der Nachbau der Wartehalle des ehemaligen Bahnhofs bietet auch bei schlechtem Wetter einen trockenen Unterschlupf und das Piscator-Denkmal erregt unsere Aufmerksamkeit.
Die Steigung bleibt weiter moderat und mit schönen Aussichten erreichen wir auf der alten Bahntrasse die ehemalige Verladestation Holzhausen. Hier wurde einstmals Ton auf die Bahn verladen. Der liebevoll nachgebaute Stolleneingang erinnert an diese Zeit. Wir genießen die Fahrt auf dem gut ausgebauten Radweg, fahren an Beilstein mit dem sehenswerten Basalt-Parkour vorbei und erreichen bei Haiern schließlich erneut einen Rastplatz. Hier dürfen wir den müden Füßen im Tretbecken etwas Gutes tun.
Die Geopark Bahnroute führt uns nun durch die typische Landschaft des hohen Westerwaldes. Inmitten herrlicher Natur begrüßt uns hier das Adolf Weiß Denkmal. Adolf Weiß war der Urheber des Westerwälder Erkennungsrufes „Hui! Wäller?“ - „Allemol!“. Hier sind wir nur gut einen Kilometer vom über 600 m hohen Gipfel des Knotens entfernt. Wir aber folgen der Ausschilderung des Radweges und dieser führt uns jetzt in einer wohltuenden Abfahrt hinunter nach Mademühlen. Mit Blick auf den Driedorfer See erreichen wir schließlich Driedorf mit der imposanten Ruine des Junkernschlosses. Auf dem nahen Spielplatz kommen auch die jungen Radler voll auf ihre Kosten.
Von Driedorf aus radeln wir am idyllischen Rehbach entlang. Wir erfreuen uns am entspannten Radeln auf der alten Bahntrasse und schauen uns interessiert die Infotafeln des Energielehrpfades an. Ein Rastplatz mit Holzkreuz und gemütlicher Bank bietet uns erneut eine weite Aussicht in die herrlich grüne Hügellandschaft und auf Herborn. Leicht bergab rollen wir weiter bis Schönbach. Hier befinden wir uns ganz in der Nähe der sehenswerten Breitscheider Höhlen, die immer einen Abstecher wert sind.
Vorbei an Amdorf und Uckersdorf radeln wir durch ein beschauliches Tal nach Burg, wo wir auf den Dilltalradweg wechseln. Herborn mit seiner sehenswerten Altstadt ist ein weiteres Highlight auf der Bahnroute und eine gute alternative Startmöglichkeit. Der historische Marktplatz, das Schloss, Cafés und zahlreiche Restaurants begeistern uns. Fachwerk und Schiefer sind prägende Elemente des hiesigen Baustils.
Von Herborn aus rollen wir zufrieden durch die weite Auenlandschaft des Dilltales weiter nach Sinn. Hier bietet die Glockengießerei interessante Einblicke in die Herstellung ihrer Glocken. Eine Führung ist auf jeden Fall lohnend! Durch die renaturierten Dillauen fahren wir weiter und erreichen über die Ortschaften Edingen, Katzenfurt, Dillheim und Ehringshausen das Städtchen Werdorf, wo wir uns über den schön gestalteten Dorfplatz und das Schloss freuen. Nun sind es nur noch wenige Pedaltritte, bis wir über Aßlar wieder an unseren Ausgangspunkt in Wetzlar kommen.
Ja
Ja
Trekking- oder Tourenrad (E-Bike oder herkömmlich), Ersatzschlauch und Werkzeug, Trinkflasche und dem Wetter angepasste Kleidung.
Die RB40, 41, 45, sowie die RE24, 25 halten in Wetzlar.
https://geopark-wlt.de/
Für diese Radrunde kann man sich ruhig zwei Tage Zeit lassen - Herborn und Wetzlar bieten sich für die Übernachtung an.
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