Rheinsteig 16. Etappe Kaub - Lorch (Nord-Süd)
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Wegbeschreibung
Gemächlich startet der RS und folgt der Zollstraße Richtung Bahnhof. Mit dem Abzweig in die Adolfstraße beginnt der Anstieg zur Burg Gutenfels. In weiten Schleifen wird Höhe gewonnen,...
Wegbeschreibung
Gemächlich startet der RS und folgt der Zollstraße Richtung Bahnhof. Mit dem Abzweig in die Adolfstraße beginnt der Anstieg zur Burg Gutenfels. In weiten Schleifen wird Höhe gewonnen, bis links die Zufahrt zur (unzugänglichen) Burg abbiegt. Nun ist Panoramawandern angesagt, denn bei bester Aussicht ins Tal führt der RS durch die Hangflanke. Im Fokus liegt die Burg Pfalzgrafenstein, die mitten im Rhein, wie ein Schiff die Fluten des Stromes zu durchpflügen scheint. Sanft ansteigend biegt der RS in das Volkenbachtal ein. Als sich die Vegetation lichtet, wird der Blick auf große Schieferhalden frei und verrät, welchen Schatz der Boden hier birgt.
Nach Querung der Straße, biegt der RS scharf rechts ab und führt weiter bergan. An der Hangkante lädt die Pfalzgrafensteinhütte mit tollem Rheinblick zur wohlverdienten Pause, bevor der RS, immer noch ansteigend, ins Hinterland schwenkt. Mitten im Wald passiert man eine weitere Hütte, von der das Schenkelbachtal angesteuert wird. Nach Querung des idyllischen Tals, strebt der RS wieder dem Rheintal zu, wo an einer hübschen Aussicht nebst Rastgelegenheit ein lokaler Wanderweg vom Bahnhof Kaub auf den RS trifft.
Weiter geht es sanft bergan und erneut biegt der RS in ein Seitental ein. Als der RS auf den verschlungenen Paul Claus Pfad wechselt, wird es spannend und steil. Deutlich tiefer erreicht man den Niedertalbach und überschreitet beim Queren des Baches die Grenze von Rheinland-Pfalz nach Hessen, zugleich betritt man den Freistaat Flaschenhals. Eine Infotafel des Grenzvogts erläutert, was es in den 1920er mit diesem „Niemandsland“ der Besatzungszonen von Franzosen und Amerikanern auf sich hatte. Vorbei an der Hütte folgt man zunächst dem Bach talwärts und wird mitten im Wald (in der Saison) von einem Weinstand überrascht, der auch regionale Leckereien vorhält.
Der RS schwingt sich bergan und bald wandert man wieder oberhalb des Rheintals entlang. Die Vegetation reißt auf und so kann der Kauber Blick seinem Namen alle Ehre machen. Danach umrundet der RS das Obertal und erreicht den Abzweig zur Aussicht Wirbeley, die mit einem tollen Blick auf Bacharach begeistert und den kurzen Abstecher unbedingt lohnt.
Weiter geht es entlang der Hangkante, wo beim Knick ins Lorchhauser Tal ein weiterer sensationell schöner Ausblick zur Pause einlädt. Anschließend umrundet der RS das Belzbachtal und steigt in die Weinberge oberhalb der Clemenskapelle auf. Nun dominiert der Weinbau das Wegumfeld und ermöglicht herrliche Panoramablicke über den Rhein. Schließlich erreicht der RS die (unzugängliche) Ruine Nollig. Der folgende Abstieg auf alpinem Steilpfad ist herausfordernd, aber es gibt eine gelb markierte Umgehung. Dann trifft man auf einen Weinbergsweg, der mit einem Schlenker hinunter nach Lorch führt. Man quert die Wisper und läuft über die Marktstraße zum Marktplatz. Hier lohnt zum Abschluss der Wanderung ein Blick in die Kirche, die einen wertvollen Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert beherbergt.
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