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Grabentour von Krummenhennersdorf nach Reinsberg
leicht
Wanderung
7,76 km
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Grabentour von Krummenhennersdorf nach Reinsberg

leicht
Wanderung 4,7
Distanz
7,76 km
Dauer
02:05 h
Aufstieg
85 hm
Seehöhe
277 - 336 m
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Grabentour von Krummenhennersdorf nach Reinsberg
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Wanderung
7,76 km

Einer der schönsten Wanderwege in Sachsen ist die sogenannte Grabentour von Krummenhennersdorf nach Reinsberg im Tal der Bobritzsch. Die Grabentour hat ihren Namen von einem in der Zeit von 1844-1846 angelegten...

Beschreibung

Einer der schönsten Wanderwege in Sachsen ist die sogenannte Grabentour von Krummenhennersdorf nach Reinsberg im Tal der Bobritzsch. Die Grabentour hat ihren Namen von einem in der Zeit von 1844-1846 angelegten Grabensystem. Das Grabensystem war eine bergmännische Hilfsanlage zur Bereitstellung von Aufschlagwasser zum Betreiben der Bergbaumaschinen.

Wegverlauf
Beiers Ruhe
(304 m)
Flur/Gelände
1,9 km
Tausendtalersprung
(288 m)
Aussichtspunkt
2,2 km
Reinsberg
(258 m)
Dorf
3,5 km
Wegverlauf
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Grabentour von Krummenhennersdorf nach Reinsberg
leicht
Wanderung
7,76 km
Beiers Ruhe
(304 m)
Flur/Gelände
1,9 km
Tausendtalersprung
(288 m)
Aussichtspunkt
2,2 km
Reinsberg
(258 m)
Dorf
3,5 km
Toureninfo

Eine der landschaftlich schönsten Wanderrouten in der näheren Umgebung der Silberstadt Freiberg. 

Technik
k.A.
Kondition
2 / 6
Landschaft
6 / 6
Erlebnis
6 / 6
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Grabentour von Krummenhennersdorf nach Reinsberg
leicht
Wanderung
7,76 km
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Weginformationen
Wegverlauf

Die Grabentour beginnt in Krummenhennersdorf links neben der ehemaligen Wünschmann-Mühle. In früheren Zeiten hatte diese Bäckermühle das Privileg Brot nach Freiberg liefern zu dürfen, heute ist sie als technisches Denkmal erhalten und kann zum Mühlentag oder zum Tag des Denkmals besichtigt werden. 

Man wandert am Mühlgraben entlang und kann auf der rechten Seite die Hochwassermarkierungen vom 30.Juli 1897, 6.Juli 1958 und 13.August 2002 entdecken.Die anstehenden Gesteine sind verschiedenartige Gneise, Gneisglimmerschiefer und Glimmerschiefer. Bei den Gneisen handelt es sich um Muskovit-Biotit-Gneise bzw. um Leptynite und leptynitische Gneise (eine glimmerarme plattige Variante) mit Einschaltungen von Amphibolit und feinkörniger Metagrauwacke ähnelnden Sedimenten.

Bald darauf erreicht man das obere Mundloch der Felsenbach-Rösche und der Kunstgraben wird erstmalig unterirdisch weitergeführt.

Überqueren Sie den Berg und Sie finden das untere Mundloch der Felsenbach-Rösche.

Der Weg führt weiter bis zum oberen Mundloch der Porzellanfels-Rösche. In der Nähe des Mundlochs befindet sich ein Stolln, in dem Quarzit abgebaut wurde. Dieses Gestein wurde in der Meißner Porzellanmanufaktur für die Glasurherstellung benutzt.Oberhalb des Mundloches erinnert eine Gedenktafel an die leitenden Erbauer des Kunstgrabens: Obereinfahrer ERNST VON WARNSDORF (Ob. Ef E v. W.), Obersteiger AUGUST JOBST (Ostg. A.J.), Maschinensteiger GOTTFRIED BEIER (Mstg. G.B.)

Weiter geht der Weg durch das wunderschöne Tal der Bobritzsch. Am Wegesrand kann man seltene Farne entdecken, welche von Felsvorsprüngen herab hängen.

Vorbei am unteren Mundloch der Porzellan-Rösche kommt man zum oberen Mundloch (Aufschlagrösche) des V. Lichtloches des Rothschönberger Stollns.Ein Teil des ankommenden Wassers wurde hier abgezweigt, um eine Turbine anzutreiben. Deshalb wurde der Grabenquerschnitt und die Mundlochabmessungen am Grabenabgang verringert.

Auf der Halde des V. Lichtloches hat die Gemeinde Reinsberg eine Schutzhütte. Von den Schachtanlagen sind leider nur noch die Fundamente erhalten. Etwa die Hälfte des ankommenden Wassers wurde am V. Lichtloch für das Wasserrad und die Turbine verbraucht, das restliche Wasser wurde weiter zum IV. Lichtloch über den Kunstgraben geleitet. Am unteren Mundloch des V. Lichtloches vorbei führt der Wanderweg weiter am Kunstgraben entlang.

Nach dem der Kunstgraben ein kleines Tal überbrückt hat, erreicht er "Beiers Ruhe". An dieser Stelle wurde der Felsen nur durchbrochen und nicht mit einer Rösche durchquert.

Der Kunstgraben verschwindet an der Buchenbornrösche wieder im Fels und verläuft unter der Erde weiter. Rechter Hand zweigt ein Weg zum "Kroatenstein" ab. Der Gedenkstein erinnert an Lorenz von Schönberg, welcher bei der Eroberung des Schlosses Reinsberg, im Jahre 1632 durch die Österreicher, den Tod fand.

Nach dem kurzen historischen Abstecher erreicht man das Mundloch der längsten Rösche (950 m), die Reinsberger Rösche. Hier verläßt die Grabentour das Bobritzschtal und der Weg führt vorbei am Campingplatz und am Fundament des Pulverturms weiter zum IV. Lichtloch des Rothschöenberger Stollns.

Am IV. Lichtloch des Rothschönberger Stollns endet der Kunstgraben, das Wasser wird hier in den Dorfbach geleitet. Das Treibehaus, die Radstubenkaue, das Huthaus, die Bergschmiede und der Zimmerschuppen sind heute technische Denkmale.

IV. Lichtloch des Rothschönberger Stollns. Unter dem Gebäude links befindet sich der Zugang zum Rothschönberger Stolln, der in 80m Tiefe Reinsberg unterquert und eine technische Meisterleistung darstellt.

Anreiseinformationen
Öffentliche Verkehrsmittel

mit Buslinie 764

Zusatzinfos & Tipps
Tipps

Digitale Wandernadel:

Die Wanderung ist Bestandteil der Digitalen Wandernadel "5 Erze im Welterbe". Laden Sie dafür die SummitLynx App herunter, aktivieren Ihr Handy-GPS und loggen Sie sich an sehenswerten Check-In Stellen ein. Diese entführen Sie auf den insgesamt 5 Touren in die Welt des Bergbaus im Erzgebirge.

Das Besondere an unseren Digitalen Wandernadeln ist die Möglichkeit, dass Sie sich ein persönliches Tourenbuch mit Bildern, Texten und Orten zeitgemäß gestalten können.

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