Naturpark-Weg »Crocker Kesseltal« ↻ 7,6 km
Die Weisa tritt am Naturpark-Tor plätschernd aus dem Thüringer Schiefergebirge Gebirge heraus, zertalte die parallel zum Mittelgebirge verlaufende Kalk- und Sandsteinplatte. Der Gebirgsbach schuf einen...
Die Weisa tritt am Naturpark-Tor plätschernd aus dem Thüringer Schiefergebirge Gebirge heraus, zertalte die parallel zum Mittelgebirge verlaufende Kalk- und Sandsteinplatte. Der Gebirgsbach schuf einen reich strukturierten Naturraum.
Der naturnahe Weg führt hinauf zum 525 Meter hohen Irmelsberg mit der sehenswerten Pfarrkirche St. Veit. Hinab ins Dorf geht man entlang uralter Hohlwege auf dem Kirchweg vorbei an aufgelassene Steinkohlegruben. Crock ist eine bereits 1152 erstmals als Cracte urkundlich erwähnte Ortschaft. Der Wanderer findet im dort neben alter dörflicher Bausubstanz, eine Gaststätte und Läden.
Die nächste lohnende Aussicht bietet sich Kalksteinbruch auf dem Crocker Berg (517 m) zur Südrandverwerfung des Thüringer Schiefergebirges, der Fränkischen Linie. Diese trennt die Gesteine der Trias von den Schiefergebirgssteinen. An der tektonischer Störungszone sind die Muschelkalkschichten schräg gestellt. Diese Besonderheit kann man am nördlichen Ortsrand am Weg besichtigen.
Ja
Ja
Festes Schuhwerk
Regenbekleidung
Erste-Hilfe-Set
GPS-Navigationsgerät oder Smartphone
Beachten Sie die typischen Gefahren des Waldes! Das Begehen erfolgt auf eigene Gefahr!
Vermeiden Sie wegen der Rutschgefahr das Betreten moosbedeckter Steine und Felsen und achten Sie auf Totholz, Äste und umgestürzte Bäume.
Crock ist über die Buslinien vomn Bahnhof Eisfeld aus zu erreichen. Nutzen Sie zur Anreiseplanung einfach die Reiseauskunft der Deutschen Bahn unter folgendem Link und tragen Sie gewünschten Startpunkt und Reisezeitraum ein:
Parken könne Sie direkt am Naturpark-Tor Wanderparkplatz (Google-NAV Punkt)
Auf dem „Steingrübel“, einem hoch gelegenen Trockenrasenareal, kann bei man bei guter Aussicht rasten. Von dort oben hat man den weiteren Wegeverlauf zum Spielplatz am Sportplatz und weiter zu einem der beiden Crocker Steinkreuze gut im Blick. Möglich, dass das Sandsteinkreuz errichtet wurde, weil hier ein Johannes Geyer am 22. Dezember 1694 auf dem Weg nach Eisfeld erfror.
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