Aufstieg zum Steinmandl (1906m) | Steiler Waldaufstieg für ein einsames Panorama
Aufstieg:
Vom Parkplatz an der L21 wenden wir uns dem einzigen Wegweiser „Steinmandl“ zu und folgen dem Waldsteig. Keine fünf Minuten später erreichen wir einen Forstweg, den wir queren. Der Einstieg...
Aufstieg:
Vom Parkplatz an der L21 wenden wir uns dem einzigen Wegweiser „Steinmandl“ zu und folgen dem Waldsteig. Keine fünf Minuten später erreichen wir einen Forstweg, den wir queren. Der Einstieg ist zwar unbeschildert, aber gut sichtbar.
Wer sich bei der Orientierung nicht sicher fühlt, kann zur Not dem Forstweg nach rechts folgen.
Ansonsten bleiben wir auf dem Steig und merken schnell, dass dieser an vielen Stellen stark verwachsen und manchmal kaum noch zu erkennen ist. Teilweise kann man nur erahnen, wo es langgeht. Tatsächlich ist das für die kommende Zeit auch die einzige wirkliche Schwierigkeit dieser Tour.
Der Steig verläuft anfangs parallel zur L21. Immer wieder zweigen kleine Pfade ab, die für uns nicht relevant sind – hier ist also Aufmerksamkeit gefragt.
Nach etwa fünf Minuten gilt es, die richtige Abzweigung nach rechts zu erwischen. Ohne Karten-App ist diese schwer auszumachen. Es handelt sich um eine kleine Kreuzung von Pfaden: Geradeaus geht es weiter, nach links zweigt ebenfalls ein Steig ab – wir aber halten uns rechts. Die einzige Hilfe ist eine schwer erkennbare Markierung an einem Baum rechts oberhalb des Weges. (Auch wir sind an der Stelle zunächst geradeaus weitergelaufen.)
Von hier an geht es deutlich steiler bergauf. Endlich tauchen auch immer wieder Markierungen auf. Nach rund 15 Minuten ab dem Parkplatz erreichen wir ein zweites Mal den Forstweg.
Wir wenden uns nach links und können bereits ein weiteres Schild fürs "Steinmandl" vor uns erblicken.
Wir wenden uns nach links und sehen bereits ein weiteres Schild zum „Steinmandl“ vor uns. Dem folgen wir und biegen nach rechts erneut auf einen Waldsteig ab.
Dieser macht gleich klar, dass die Steigung nicht nachlässt. Am Bergrücken geht es größtenteils ohne Serpentinen direkt hinauf. Immer wieder zweigen kleine Pfade ab, die wir konsequent ignorieren. Wohin sie führen, bleibt unklar. Wer sich aber immer für den direkten Anstieg entscheidet, macht nichts falsch.
Während wir uns weiter hinaufkämpfen und an manchen Stellen so steile Tritte überwinden, dass wir automatisch die Hände zu Hilfe nehmen, erreichen wir einen schönen Platz für eine Pause: Ein breiter, umgefallener Baumstamm lädt zum Verweilen ein.
An diesem Punkt hat man bereits mehr als die Hälfte geschafft. Das heißt aber nicht, dass es nun angenehmer wird. Es bleibt weiterhin schweißtreibend.
Zusätzlich wird der Steig im oberen Teil zunehmend schottriger und dadurch auch rutschiger. Besonders beim Abstieg sollte man vorsichtig sein.
Bis kurz vor Schluss bleibt der Gipfel verborgen. Erst in den letzten Minuten taucht das Kreuz zum ersten Mal auf. Die finalen Meter wirken etwas luftiger, sind aber nie technisch schwierig.
Abstieg:
Wie Aufstieg.

Unterwegs keine
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
- Normale Wanderausrüstung
- Verpflegung
Keine besonderen Sicherheitshinweise
Navi Adresse: Berwang-Namloser Landesstraße, 6642 Stanzach, Österreich
Von München:
Über A95 Garmisch bis zum Ende der Autobahn und weiter über B2 Oberau fahren. In Oberau rechts auf die B23 in Richtung Ettal abbiegen und folgen bis nach Ettal. Nach Ettal Links abbiegen auf die ST2060 Richtung Schloss Linderhof. Der Straße nach Österreich (L255) und am Plansee vorbei folgen bis Reutte. In Reutte am ersten Kreisverkehr geradeaus drüber und nach einer Rechtskurve unter der B179 durch und auf die B198 fahren und dieser folgen. Durch Weißenbach hindurch bis Stanzach. In Stanzach nach einem InterSpar und in einer Rechtskurve, links abbiegen auf die L21 Richtung Berwang/Namlos. Die Straße nimmt an Steigung zu und ein zwei scharfe Serpentinenkurven durchfahren. Danach geht es weiter bergauf. Eine Art Anhöhe nach einer Rechtskurve ist der Zielpunkt. Dort an der rechten Straßenseite nach der Parkbucht mit dem gelben Schild achten.
Von Innsbruck:
Über die A12 bis Ausfahrt Mieming/Obsteig, weiter über den Fernpass auf der B179 nach Reutte. Dort auf die B198 ins Lechtal abbiegen und über Weißenbach nach Stanzach. In Stanzach vor einem InterSpar und in einer Linkskurve, rechts abbiegen auf die L21 Richtung Berwang/Namlos. Die Straße nimmt an Steigung zu und ein zwei scharfe Serpentinenkurven durchfahren. Danach geht es weiter bergauf. Eine Art Anhöhe nach einer Rechtskurve ist der Zielpunkt. Dort an der rechten Straßenseite nach der Parkbucht mit dem gelben Schild achten.
- Parkplatz an der L21
- Kostenlos
- Nicht sehr groß aber ist eh wenig los
Namensherkunft:
Der Name „Steinmandl“ könnte sich von „Stein“ für die felsige Beschaffenheit des Gipfels ableiten. Die Endung „-mandl“ ist eine Verkleinerungsform im Tiroler Dialekt, die auf eine kleinere Erhebung hinweist.
Historie des Gipfelkreuzes:
Das „Dollfuß-Kreuz“ auf dem Steinmandl wurde 1934 zum Gedenken an den ermordeten österreichischen Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß errichtet. Es befindet sich auf einem Absatz des Mittagspitzgrates auf 1.909 m Höhe und ist für viele Einheimische ein bedeutendes Wahrzeichen.
Übergang zur Mittagsspitze:
Vom Steinmandl führt ein anspruchsvoller Übergang zur Stanzacher Mittagsspitze (2.226 m). Dieser Anstieg erfordert Kletterfertigkeiten (UIAA III) und führt über schrofiges Gelände. Die Tour ist mit etwa 1.120 m Auf- und Abstieg sowie einer Gehzeit von rund fünf Stunden anspruchsvoll und sollte nur bei sicheren Bedingungen und mit entsprechender Erfahrung unternommen werden.
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