Rossberg via 2. Graben (plus Brentenjoch und Aggenstein)
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Dank Breitenbergbahn ein kurzes, knackiges Abenteuer bei Pfronten. Auch an warmen Tagen wegen NO-Ausrichtung zu empfehlen. Der Graben ist etwas weniger schwer, als er von der Seilbahnstation aus aussieht....
Dank Breitenbergbahn ein kurzes, knackiges Abenteuer bei Pfronten. Auch an warmen Tagen wegen NO-Ausrichtung zu empfehlen.
Der Graben ist etwas weniger schwer, als er von der Seilbahnstation aus aussieht. Allerdings ist die Tour wegen Weglosigkeit und Absturzgefahr definitiv mit T5 zu bewerten und verlangt Erfahrung, Orientierunsvermögen und Schwindelfreiheut. Es gibt klettertechnisch nur zwei Schlüsselstellen.
Teleskopstöcke sind beim Aufstieg im Schutt und dem langen Weiterweg hilfreich.
Wegbeschreibung:
- Über Alp-/Forstwege zur Schutthalde unterhalb des 2. Grabens. Entlang der rechten Seite des Geröllfelds finden sich Wegspuren. Achtung, das Geröll kommt jedoch aus dem rechten (3.) Graben! Dementsprechend bei ca. 1500m linksseitig aus dem Geröllfeld herausqueren. Weitere Wegspuren führen zum Einstieg in den 2. Graben (s. Fotos 3&4).
- Die Spuren führen erst auf einen kleinen Kamin zu, jedoch dann an diesem linksseitig vorbei hinauf auf eine steile grasige Halde (Foto 5). Auf ca. 1600m enden die Spuren vorerst und es wird unübersichtlicher. Hier NICHT rechts den Wasserresten entlang, sondern schräg links haltend über Gras und Fels einfach hinaufklettern (I-II). Dies ist die 1. Schlüsselstelle. Hier gibt es offenbar mehrere Möglichkeiten. Da der Fels nicht immer fest ist, lieber erst "anklopfen" bevor man daran zieht!
- Nach dieser Steilstufe wird das Gelände wieder breiter und etwas flacher. Bald führt eine steinige Rinne angenehm zwischen Latschenfeldern hindurch (Foto 6) zur nächsten Engstelle, zu der man Wegspuren folgend rechterhand gelangt (2. Schlüsselstelle, Foto 8). Hier ist das Gestein etwas fester und man kann entweder nach rechts einem sehr schmalen Felsband folgen (Foto 9) und dies dann kurz vor dem Bach links hochkletternd verlassen, oder sich weiter links halten und über loseres Gestein etwas facher aufsteigen. Bald darauf wird unterhalb eines kleinen Felstürmchens die Querung nach rechts aus der Engstelle heraus sichtbar (Foto 10).
- In der schuttigen, grasigen Wanne unterhalb des Gipfels angekommen, ist kein eideutig idealer Weiterweg zu erkennen, wobei der Aufstieg über Gras und Schutt rechts wohl dem Kampf mit den Latschen links zu bevorzugen ist. Wo das Gelände letztlich wieder steiler und felsiger wird (ca. 1870m) wieder weiter links halten. Es führt ein kleiner, schuttiger Graben am rechten Rand der Latschen vorbei in schrofiges Gelände unterhalb des Gipfelgrates (Foto 11). Durch dieses Gelände schräg links haltend aufsteigen und den Hang verlassen, und über den Normalweg zum Rossberg-Gipfelkreuz mit seiner herrlichen Aussicht.
- Der weitere Weg über Brentenjoch und Aggenstein-Lemmingshügel bedarf wohl keiner genaueren Beschreibung, wobei zu erwähnen ist, dass der Weg vom Rossberg zum Brentenjoch wegen ein paar recht ausgesetzter Stücke mit T4 durchaus "fair" bewertet ist. Die Tour kann natürlich durch auslassen des Aggensteins abgekürzt werden.
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