Vilstalwanderweg
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Die Vils hat vor allem den Landkreis Amberg-Sulzbach geprägt – landschaftlich und wirtschaftlich. Im nördlichen Teil bereiten weite Tallagen der Vilsecker und Hahnbacher Mulde der Vils ihr Bett, ab Amberg...
Die Vils hat vor allem den Landkreis Amberg-Sulzbach geprägt – landschaftlich und wirtschaftlich. Im nördlichen Teil bereiten weite Tallagen der Vilsecker und Hahnbacher Mulde der Vils ihr Bett, ab Amberg hat sie sich ein tiefes Kastental im Juragestein angelegt. Im Mittelalter hatte der Fluss als Transportweg für das "Halbzeug" (vorgefertigtes Eisen) im "Ruhrgebiet des Mittelalters" große Bedeutung. Die Wasserkraft der Vils wurde über Jahrhunderte zum Antrieb von Mühlen und Hammerwerken benutzt. Eine Besonderheit an den Ufern sind die zahlreichen Hammerschlösser, die den einstigen Reichtum der Hammerherren bezeugen. Der Vilstalwanderweg begleitet den Fluss und sein Tal auf einer Länge von etwa 90 km von der Quelle in Kleinschönbrunn bis zur Mündung in die Naab in Kallmünz. Die Strecke ist in fünf Etappen untergliedert – ein Teil kann sogar mit dem Kanu absolviert werden. Dem Wanderer begegnen unterwegs verträumte Ortschaften und Weiler, bedeutende historische Stätten und immer wieder schier unberührte Natur. Es ist eine Wanderung mit vielen Facetten, kein Abschnitt gleicht dem anderen. Entspanntes Flusswandern heißt die Seele baumeln lassen.
Markierung: blaues Schrägkreuz auf weißem Hintergrund
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