Radrundtour Gutsbezirk Kaufunger Wald
Beginnend fußläufig der beliebten Ausflugsgastronomie Königs-Alm führt der Weg waldrandnah oberhalb Kaufungens. In Helsa umrunden Sie das Ilbachtal. Von nun an geht es mehrheitlich bergauf über den Kleinen...
Beginnend fußläufig der beliebten Ausflugsgastronomie Königs-Alm führt der Weg waldrandnah oberhalb Kaufungens. In Helsa umrunden Sie das Ilbachtal. Von nun an geht es mehrheitlich bergauf über den Kleinen Stupberg und den Böllenberg, oberhalb von Wickenrode nach Giesenhagen. Mit Blick auf die Ton-Stadt Großalmerode erreichen Sie den Rastplatz Dreierhütte. Ab hier ist ein Abstecher zum Bilstein angeraten, bevor Sie dem Flusslauf der Nieste durch das Gläsnertal folgend fast nur noch bergab zur Königs-Alm rollen.
Es sind insgesamt etwa 590 Höhenmeter zu überwinden. Wir empfehlen, entgegen dem Uhrzeigersinn zu fahren.
Der hessische Teil des Kaufunger Waldes ist 50 km² bzw. 5.000 Hektar groß und gehört zum Werra-Meißner-Kreis. Der große, einwohnerfreie Wald ist keiner Kommune zugeordnet. Vielmehr gehört er als „Gutsbezirk Kaufunger Wald“ zu den wenigen verblieben gemeindefreien Gebieten Deutschlands.Noch vor 100 Jahren gab es mehr als 10.000 gemeindefreie Gutsbezirke. Zumeist waren sie große Landgüter. In den 1920er Jahren wurden fast alle gemeindefreien Gutsbezirke aufgelöst. Nur so konnten deren Einwohnerinnen und Einwohner als Bürgerinnen und Bürger ihre mit den Kommunalgesetzen verbundenen Rechte wahrnehmen. Übrig blieben lediglich große einwohnerfreie Gebiete in öffentlicher Verwaltung, darunter Truppenübungsplätze oder große Staatswaldkomplexe.Die Verwaltung des Gutsbezirks Kaufunger Wald liegt beim Forstamt Hessisch Lichtenau. Der Forstamtsleiter hat als Gutsvorsteher zugleich Bürgermeisterfunktion. Als kommunale Pflichtaufgaben stehen neben der Ordnungsbehörde der Waldbrandschutz, die Landschaftspflege sowie die Entwicklung des Kaufunger Waldes für Erholung und Tourismus im Mittelpunkt.
Der Kaufunger Wald besteht aus einer etwa 80 Mio. Jahre alten Buntsandsteinplatte, die an mehreren Stellen durch Basaltkegel und Kohleflöze unterbrochen ist. Ein- und abgelagerte Tone haben an einigen Stellen zur Bildung von Sümpfen und Mooren geführt. Etliche Fließgewässer durchqueren und umgrenzen den Kaufunger Wald. Größere Teile des Kaufunger Walds sind als Europäisches Schutzgebiet nach der FFH-Richtlinie (Flora-Fauna-Habitat) ausgewiesen. Sie sind Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000.

Ja
Hinweis: Die Routenführung verläuft auf befestigten Waldwegen, die nicht asphaltiert sind. Diese werden regelmäßig gepflegt. Dennoch kann es auch auf dieser Route zu Bodenwellen oder Schlaglöchern kommen. Es bestehen die waldtypischen Gefahren. So ist je nach Jahreszeit mit nassem Laub oder heruntergefallenen Ästen zu rechnen. Insbesondere im Winterhalbjahr und nach starken Niederschlägen oder Sturmereignissen kann es daher zu Einschränkungen kommen. Es erfolgt kein Winterdienst.
Für eine umweltverträgliche Anreise empfiehlt sich die Anfahrt mit der Straßenbahn nach Kaufungen (am nächsten am Weg liegt die Haltestelle Oberkaufungen DRK-Klinik) oder Helsa. Die Radmitnahme ist im NVV kostenfrei.
Routenplaner: www.nvv.de
Für eine umweltverträgliche Anreise empfiehlt sich die Anfahrt mit der Straßenbahn nach Kaufungen (am nächsten am Weg liegt die Haltestelle Oberkaufungen DRK-Klinik) oder Helsa. Die Radmitnahme ist im NVV kostenfrei.
Routenplaner: www.nvv.de
Aufgrund der Borkenkäfer-Schäden nach längeren Trockenperioden musste ein Teil des Waldes in den letzten Jahren gerodet werden. Bereits jetzt ist erkennbar, wie hier langsam neuer Wald entsteht.
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