Drahthandelsweg Lüdenscheid-Altena-Iserlohn
Fotos unserer User
Der Drahthandelsweg im Märkischen Sauerland repräsentiert eine historisch signifikante Route, welche die Städte Lüdenscheid, Altena und Iserlohn miteinander verknüpft. Dieser Weg, der auf eine lange Tradition...
Der Drahthandelsweg im Märkischen Sauerland repräsentiert eine historisch signifikante Route, welche die Städte Lüdenscheid, Altena und Iserlohn miteinander verknüpft. Dieser Weg, der auf eine lange Tradition vom Spätmittelalter bis in die frühe Neuzeit zurückblickt, diente einst dem Transport von Draht und Osemund, einem weichen, schmiedbaren Eisen. Die Region etablierte sich in dieser Epoche als entscheidender Produzent von Drahtwaren und Eisenprodukten weltweit.
Entlang des Verlaufs durch Wälder, Täler und über Höhenzüge bietet die Tour facettenreiche Landschaftsbilder. Thematafeln im charakteristischen Drahtrollen-Design säumen den Weg und vermitteln vertiefende Einblicke in die Historie der Drahtherstellung, -verarbeitung sowie die damit verbundenen Transportwege. Besucher:innen erfahren hierbei Details über die Arbeitsweise der sogenannten Reidemeister und Zöger, die einst diesen Pfad nutzten. Zu den Stationen zählen unter anderem die Burg Altena und die Fülbecke Talsperre. Diese historische Themenroute ermöglicht somit eine Auseinandersetzung mit der industriellen Vergangenheit des Sauerlandes, vor dem Hintergrund einer vielschichtigen Naturkulisse.
Der Drahthandelsweg verbindet auf rund 31 Kilometern die Städte Lüdenscheid, Altena und Iserlohn. Die Route folgt den historischen Handelswegen der Drahthändler und ist durchgehend in beide Richtungen ausgeschildert. Sie kann als Gesamttour oder in zwei Etappen (Lüdenscheid–Altena und Altena–Iserlohn) begangen werden. Der Weg verläuft überwiegend auf Wald- und Forstwegen sowie ruhigen Nebenstraßen und führt durch abwechslungsreiche Wälder, über Höhenzüge und durch Täler des Märkischen Sauerlands. Unterwegs informieren 23 Stationen über die Geschichte der Drahtproduktion und des Drahthandels.
Knöchelhohe Wanderschuhe mit gutem ProfilWetterangepasste KleidungAusreichend Getränke und ProviantWanderkarte oder GPS-Gerät/SmartphoneSonnenschutz und gegebenenfalls Regenschutz
Festes Schuhwerk wird empfohlen, da einzelne Abschnitte wurzelig oder nach Niederschlägen rutschig sein können.Mehrere Straßen müssen gequert werden. Bitte besonders an stärker befahrenen Straßen vorsichtig sein.Die Strecke weist einige längere An- und Abstiege auf und erfordert eine gute Grundkondition.Bei Sturm oder Unwetter sollte auf eine Wanderung im Wald verzichtet werden.
Die Tour kann sowohl in Lüdenscheid als auch in Iserlohn oder Altena begonnen werden. Alle drei Städte sind über die Autobahnen A45 und A46 sowie die Bundesstraßen der Region gut erreichbar.
Alle drei Start- bzw. Zielorte verfügen über Bahnhöfe und sind regelmäßig mit Regionalzügen und Buslinien erreichbar. Dadurch lässt sich die Wanderung bequem als Streckenwanderung planen, ohne zum Ausgangspunkt zurückkehren zu müssen.
Kostenlose bzw. öffentliche Parkmöglichkeiten befinden sich an den Bahnhöfen in Lüdenscheid, Altena und Iserlohn. Dadurch eignet sich der Drahthandelsweg besonders für Streckenwanderungen mit An- und Abreise per Bahn.
Planen Sie genügend Zeit für die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke ein. Besonders lohnenswert sind die Burg Altena mit dem Deutschen Drahtmuseum, die Fuelbecketalsperre und der Danzturm mit seinen schönen Ausblicken. Wer die Geschichte intensiv erleben möchte, sollte die Tour auf zwei Tage aufteilen und unterwegs einkehren oder übernachten.
Webcams der Tour
Beliebte Touren in der Nähe
Verpasse keine Angebote und Inspirationen für deinen nächsten Urlaub
Deine E-Mail-Adresse wurde in den Verteiler eingetragen.









