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Zandt

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Zandt


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Herzlich willkommen in Zandt!

Im Zuge der Rodung und Besiedelung des Nordgaus entstanden viele Burgen. Parallel zu Siedlungstätigkeit und militärischer Sicherung vollzog sich die Christianisierung und Missionierung. Als Stützpunkt wurde von Regensburg aus Chammünster gegründet. Frühe Verbindungen mit dem hochstiftischen Lehen Zandt, das dem Bischof von Regensburg unterstellt war, lassen sich nachweisen. Die erste Nennung der Zandter reicht ins Jahr 1122 zurück. Die ältesten Inhaber des Lehens Zandt schrieben sich entweder nach dem Ort oder gaben ihm ihren Namen. 1382 empfingen Johann Sattelboger und sein Vetter Friedruch vom Hochstift Regensburg die Hofmark „ze Sant“ zum Lehen. Die Sattelboger waren das mächtigste Geschlecht im Bayerischen Wald.

Aus dem Jahr 1527 stammt die erste bauhistorische Nachricht: ein gemauertes Schloss, Kapelle, Taferne,
Schmiede und Backhaus.

Ab 1536 bis 1851 war die Hofmark im Besitz der Herren von Gleißenthal. Der silberne rechte Kantenbalken im Wappen der Gemeinde Zandt verweist auf diese Familie. Seit 1399 hat Zandt nachweislich ein Gotteshaus. Konrad Sattelboger, Domherr in Regensburg und seine Mutter Anna, eine geborene von Rampsberg erbauten 1399 eine Marienkapelle. Damit wurde Zandt eine Filiale von Moosbach, lt. Stiftungsbrief vom 23.07.1399.

Große Brände gab es in den Jahren 1633 und 1641. 1657 wurde die Kapelle wegen Baufälligkeit abgebrochen und im Barockstil neu erbaut. 1800 ist diese Kapelle abgebrannt. Dieser Brand ging von der benachbarten Schmiede aus.

1872 brach erneut Feuer beim „Schneiderbauern“ aus und vernichtete das untere Dorf. 1878-1880 wurde die Kirche zum vierten Mal im neuromanischen Stil aufgebaut. Bei einer weiteren Brandkatastrophe 1892, der 13 Häuser im oberen Dorf zum Opfer fielen, blieb die Kirche verschont.

1876 weihte Zandt das Schulhaus am Kirchplatz ein und musste es aufgrund steigender Schülerzahlen 1908 erweitern. Ende des 19. Jh. kauften Bankiers den Schlossbesitz, der zertrümmert wurde. Seit 1949 dient der ehemalige Hofmarksitz als Alten- und Pflegewohnheim, das auch heute noch vom Bayerischen Roten Kreuz betrieben wird. Eigentümer war zuvor H. Ernst Mick, aus Nürnberg. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges nutzte bereits der Caritasverband das Schloss als Seniorenheim.

Das Schloss ist ein zweigeschossiger, langrechteckiger Bau, an der Nordseite mit zinnengekrönten stumpfwinklig vorspringenden Ecktürmen abgeschlossen. In der Mitte der Westseite befindet sich ein markanter, achteckiger, gleichfalls mit Zinnen bekrönter Turm, 18 m hoch und an der Spitze 2,60 m Durchmesser. Der nördlich bis zum Turm reichende Teil ist der älteste Bestandteil des Schlosses und stammt aus dem 16. Jh.

Text: www.gemeinde-zandt.de

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