Aufstieg zum Schwarzköpfel (1140m) über die Sonntraten (1096m) | Waldgipfel und Traumpanorama
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Aufstieg zur Sonntraten:
Wir starten am Parkplatz und nehmen zunächst die parallel verlaufende Fahrstraße. Am großen Draxl-Alm-Schild biegen wir links in die Forststraße ein. An einer Scheune – in...
Aufstieg zur Sonntraten:
Wir starten am Parkplatz und nehmen zunächst die parallel verlaufende Fahrstraße. Am großen Draxl-Alm-Schild biegen wir links in die Forststraße ein. An einer Scheune – in deren Nähe sich ein Hundeklo befindet – erreichen wir nach wenigen Augenblicken eine kleine Kreuzung.
An dieser Stelle gilt es, sich zu entscheiden: Möchten wir über den Sonntratnsteig oder den Sonntratnweg aufsteigen? Wir wählen den Sonntratnsteig und folgen der Beschilderung geradeaus.
Entgegen des Namens bleibt der Weg zunächst eine Forststraße. Wir passieren weitere Holzstadel und Hütten, bis eine schärfere Rechtskurve den Pfad etwas verengt und fast zu einem Steig werden lässt. In eher angenehmer Steigung überqueren wir einen Wiesenhang – an dessen Ende sich der Weg nach links wendet – und folgen daraufhin einigen kleinen Serpentinen, die uns steil bergauf führen.
Nach einem Durchlass an einem Weidezaun zweigt der Pfad rechts ab und führt steil entlang einer Baumreihe. Hier wurde der Weg mit zahlreichen Stufen versehen, was einem kleinen Treppenmarathon gleichkommt. Am Ende dieser Etappe erblicken wir einen weiteren Durchlass, auf den wir zielstrebig zusteuern.
Sobald wir den Durchlass passiert haben, stehen wir am Fuße eines großen Gipfelhangs. Wir marschieren dem Pfad an dessen Fuße weiter und halten uns beim Anblick der Fahrstraße links, hinauf zu einer einladenden Sitzbank am Waldrand.
Von hier aus nehmen wir den links abzweigenden Waldsteig, der in Serpentinen bergauf führt. Nach einem Drehkreuz entdecken wir einen grünen Wegweiser mit der Aufschrift „Sonntratnsteig“ und folgen diesem linkshaltend weiter. Eine Linkskurve und ein letztes Überqueren des Hangs führen uns schließlich zum oberen Teil der Gipfelwiese, wo eine weitere Sitzbank und ein Drehkreuz zum Verweilen einladen.
Hier genießt man die beste Aussicht.
Weiter zum Schwarzköpfel:
Nach einer ausgiebigen Rast und dem Genuss des Panoramas, wollen wir jetzt noch einen kleinen unschienbaren Gipfel mitnehmen.
Das war eher ein spontaner Beschluss, als wirklich das Tourenziel. Aber Gipfelsammeln ist immer fein.
Wir durchgehen das Drehkreuz am Zaun und folgen diesem ein Stück weiter. Ab hier bewegen wir uns wieder im Wald. Wir steigen ein kleines Stück bergauf und wenden uns nach rechts, weiter dem Pfad folgend.
(Es gibt hier kleinere Steige die abzweigen und auch zum Ziel führen. Kann man sich für den Rückweg merken.)
Wir umrunden quasi die Almwiese der Sonntraten und passieren linkerhand eine Holzhütte und biegen dort direkt links ab in den mit Gras bewachsenen Karrenweg. Während wir diesem gemütlich folgen lichtet sich das Gras und wir wandern auf einem breiten Waldweg. Parallell zu uns führt ein Steig durch die Büsche.
Nach wenigen Minuten nimmt unser Weg an Höhe ab. Wer möchte dann vor der Steigung links auf den Steig ausweichen und kann so noch ein kleines Stückchen eben weiter wandern. Aber auch hier müssen wir das Stück absteigen und die beiden Varianten treffen nach etwa 150 Metern wieder aufeinander.
Dem Waldweg folgen wir einfach weiter und müssen erneut ein Stück absteigen. Schließlich kommen wir an einem Drehkreuz vorbei und stehen an einer Art Kreuzung. Um unser Ziel zu erreichen queren wir diese geradeaus in einen Steig. Dieser ist aber gut mit roten Punkten an den Bäumen markiert. Der Steig führt uns immer weiter gemütlich durch den schattigen Wald. Links von uns kann man immer wieder eine Forststraße erkennen. Hier geht unter anderem der Aufstiegsweg zum Rechelkopf hoch. Ein weiteren Forstweg queren wir unbeeindruckt und umrunden mittlerweile den Schwarzköpfel auf gleichbleibender Höhe.
Am Ende unserer Steiges stehen wir vor einer aldlichtung mit Schilderbaum. Hier trifft der Rechelkopf Aufstieg auf unseren Weg.
Wir wenden uns aber noch direkt vor der Lichtung scharf Rechts in den gerne mal sehr matschigen Holzweg und folgen diesen.
Ab hier gibt es auch wieder etwas Steigung. Nach etwa 5 Minuten erreichen wir einen kleinen Zaun, der uns gefühlt im Weg steht. Das ist der Höchste Punkt und somit der Gipfel.
Wer genau aufpasst erkennt eine improvisiertes und eher schäbig wirkendes Kreuz aus Ästen gebunden. Aussicht gibt es hier leider nicht.
Abstieg:
Für den Abstieg kehren wir den gesamten Weg bis zum Ende des Waldsteigs zurück und entdecken bei einer bereits bekannten Sitzbank den Fahrweg, den wir zuvor bereits als Rückweg gewählt haben.
Dieser beginnt mit einem kleinen Gegenanstieg, bevor uns weite, sanfte Schleifen mit herrlicher Aussicht und Almwiesen erwarten.
Wir folgen der Fortstraße bis zu einer Kreuzung. Dort führt der reine Fahrweg links hinunter bis zur Startkreuzung. Stattdessen entscheiden wir uns, rechts abzubiegen und weiter durch die malerische Landschaft zu spazieren.
Nach etwa fünf Minuten erreichen wir das Ende des Fahrweges und wandern über einen breiten Wiesenpfad. Dieser Pfad verläuft zunächst in einer kleinen Rinne hinab und führt uns direkt auf eine Almwiese. Dort erkennen wir einen schmalen Pfad, dem wir über die Wiese folgen. Am Ende dieses Pfades stehen wir vor einem Zaun mit Gatter, an dem sich erneut die Wegwahl anbietet: Wer geradeaus weitergeht, findet den ursprünglichen Fahrweg wieder; wer sich jedoch rechts am Zaun orientiert, entdeckt in der Ferne einen kleinen Bauwagen – unser angestrebtes Ziel. Dem gut erkennbaren Karrenweg folgend, passieren wir den Bauwagen, überqueren einen kleinen Durchgang und stoßen schließlich wieder auf den bekannten Aufstiegsweg.
Weiter zum Rechelkopf
Unterwegs keine
Kompasskarte 182 - Isarwinkel
Ja
Ja
Ja
Ja
Normale Wanderausrüstung
Keine
Autobahn München - Salzburg, Ausfahrt Holzkirchen und über Holzkirchen Richtung Bad Tölz. Nach dem Ortschild von Bad Tölz an der Ampel rechts fahren und bei der nächsten Ampel schräg links halten Richtung Lenggries und Sylvenstein. Bei der nächsten Möglichkeit gleich nach dem Eishockeystadion links fahren (Wegweiser Jägerwirt). Durch Gaißach-Dorf hindurch fahren nach Gaißach-Mühl. Dort nach einer scharfen Rechtskurve links Richtung Reiserlifte und Grundnern abbiegen. Durch die Weiler Wetzl, Unterreut und Grundnern hindurch fahren. Gleich nach Grundnern findet sich rechter Hand ein großer kostenpflichtiger Wanderparkplatz. Hier das Auto abstellen.
Von München Hauptbahnhof mit der Bayerischen Oberlandbahn Richtung Lenggries bis zur Haltestelle Obergries (Fußweg bis zum Ausgangspunkt: 35 Minuten).
- Parkplatz zu den Sonntraten
- 6 Euro Tageskarte
- Zahlung Bar oder per App
Namensherkunft und Legende:
Die genaue Herkunft des Namens „Sonntratn“ ist geheimnisvoll und von regionalen Legenden umwoben. Manche Einheimische führen den Namen auf die sonnenverwöhnten Berghänge zurück – ein Bild, das den Gipfel in warmem Licht erstrahlen lässt. Beim Schürfenkopf hingegen erinnert der Name an alte, überlieferte Geschichten, die an historische Schürf- oder Rodungsaktivitäten in der Region anknüpfen. Beide Namen verleihen dem Berg eine mystische Aura, die seit Generationen weitergegeben wird.
Abwechslungsreiche Landschaft:
Die Wanderung zum Sonntratn/Schürfenkopf führt durch das abwechslungsreiche Terrain der Bayerischen Voralpen. Dichter Wald, schattige Pfade und weitläufige Almwiesen wechseln sich ab und schaffen ein stimmungsvolles Naturerlebnis. Ob sonnige Lichtungen, die den Blick auf das umliegende Alpenpanorama freigeben, oder schattige Abschnitte, in denen die Flora ihren Zauber entfaltet – die Strecke bietet stets neue Perspektiven und eine harmonische Verbindung von Natur und Tradition.
Tour-Highlights:
Das zentrale Highlight der Tour ist der einzelne Gipfel, der sowohl als Sonntratn als auch als Schürfenkopf bekannt ist. Von diesem Punkt eröffnet sich ein freier, beeindruckender Panoramablick über die Bayerischen Voralpen, der Wanderer in seinen Bann zieht. Besonders reizvoll ist der gut ausgebaute Aufstiegsweg, der trotz seiner abwechslungsreichen Streckenführung eine unkomplizierte Erreichbarkeit des Gipfels gewährleistet. Ob als lohnendes Ziel für eine kurze Gipfelpause oder als Highlight einer längeren Wanderung – der Sonntratn/Schürfenkopf überzeugt durch seine klare Aussicht und den unmittelbaren Naturgenuss.
Regionale Bedeutung:
Der Sonntratn/Schürfenkopf ist weit mehr als nur ein Wanderziel – er ist ein fester Bestandteil der Identität der Bayerischen Voralpen. Die Route spiegelt den authentischen Charakter der Region wider und gilt bei Einheimischen sowie Wanderfreunden als ein charmantes Kleinod. Neben dem sportlichen Aspekt steht vor allem der Genuss der Natur im Vordergrund, der Erholung und den traditionellen Werten der Bergwelt gleichermaßen Raum gibt.
SummitLynx Checkpoints:
- Sonntratn (1096m)
- Schwarzköpfel (1140m)
Webcams der Tour
Aktivitäten entlang der Tour
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