Etappe 2: Alpina Antica Trail | ET2 Aschau i.Ch./Gschwendt - Priener Hütte/Geigelstein
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Etappe 2: Alpina Antica Trail | ET2 Aschau i.Ch./Gschwendt - Priener Hütte/Geigelstein

Distanz
17,48 km
Dauer
07:05 h
Aufstieg
1.389 hm
Seehöhe
715 - 1.712 m

Schwierigkeitsgrad: T3

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Erster Hauptgang – Teil 1: lange Überschreitung der Chiemgauer Alpen an der berühmten Kampenwand vorbei bis zur wunderbar geführten Priener Hütte

Die Kampenwand ist wahrscheinlich einer der bekanntesten...


Beschreibung
Erster Hauptgang – Teil 1: lange Überschreitung der Chiemgauer Alpen an der berühmten Kampenwand vorbei bis zur wunderbar geführten Priener Hütte

Die Kampenwand ist wahrscheinlich einer der bekanntesten bayerischen Alpengipfel: wie ein Hahnenkamm stehen seine felsigen Gipfel über dem bayerischen Alpenvorland – jeder, der auf der Autobahn zwischen München und Salzburg unterwegs war, hat schon einmal einen Blick auf ihn geworfen. Und die Kampenwand ist praktisch die Eintrittskarte in die Stille der Chiemgauer Alpen: verläuft der erste Teil bis zur Bergstation der Kampenwandbahn am Fuße des felsigen Gipfelaufbaus noch in einer rege besuchten Almlandschaft mit vielen Einkehrmöglichkeiten, gibt es danach nur mehr pure Natur auf Deinem Weiterweg über den 1.615 m hohen Weitlahnerkopf bis zur ausgezeichnet geführten Priener Hütte (1.410 m). Du bist dabei immer im Gebirge unterwegs, was ausreichend gute Wetterverhältnisse erfordert. Aber auch damals zu Zeiten des Saumhandels war es immer wieder notwendig, ins Gebirge auszuweichen, wenn der Weg durchs Tal aus dem einen oder anderen Grund nicht möglich war. Für Dich als Wanderer ein wunderbarer Vorteil – denn Du bist gleich auf dieser wunderbaren zweiten Etappe des Alpina Antica Trails mitten in den Bergen angekommen. 

Toureninfo
Technik
3 / 6
Kondition
6 / 6
Landschaft
k.A.
Erlebnis
k.A.
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Weginformationen
Wegverlauf
Vom Seiserhof in Gschwendt folgst Du zunächst der kleinen Bergstraße weiter bergauf bis zum Wanderparkplatz Aigen/Hintergschwendt auf rund 800 m Höhe. In mehreren Serpentinen gewinnst Du dabei rasch an Höhe. Hier beginnt der eigentliche Anstieg Richtung Kampenwand. Zunächst wanderst Du ein kurzes Stück auf der Forststraße bergauf, ehe links ein kleiner Steig Richtung „Steinlingalm“ abzweigt. Dieser deutlich schönere Weg führt direkt durch den Wald und über Wurzeln und Steine zügig bergauf.

Nach kurzer Zeit erreichst Du wieder den Forstweg, dem Du nach links weiter folgst. Schon bald zweigt an einer Wegverzweigung halb rechts ein Waldweg ab, der als angenehmer Abkürzer dient und Dich wenig später zurück auf die Forststraße bringt. Kurz darauf führt erneut ein kleiner Waldpfad links bergauf. Der Steig quert eine weitere Forststraße und führt anschließend auf teils wurzeligen und bei Nässe durchaus matschigen Wegen weiter durch den Bergwald.

Schließlich erreichst Du erneut eine Forststraße, in die Du nach rechts einbiegst und deren Rechtskurve Du bergauf folgst. Bald darauf passierst Du den Bildstock „Zu unserer lieben Frau“. Wenige Minuten später erreichst Du eine Wegverzweigung mit mehreren Wegweisern. Hier hältst Du Dich links Richtung „Kampenwand über Steinlingalm“.

Nun wird der Anstieg noch einmal deutlich steiler. Der Weg zieht in zahlreichen Kehren durch den Bergwald bergauf, bis Du schließlich ein kleines Holzgatter erreichst. Kaum bist Du darübergestiegen, öffnet sich eine wunderschöne Lichtung, der Rossboden, mit ersten weiten Ausblicken über den Chiemgau. Über ein weiteres Holzgatter wanderst Du anschließend auf einem schmalen und steinigen Pfad weiter Richtung Kampenwand. Bereits nach wenigen Minuten ragen die charakteristischen Felsgipfel der Kampenwand eindrucksvoll vor Dir auf, während rechts unterhalb bereits die Steinlingalm sichtbar wird.

In einem weiten Bogen um den Sulten führt der Weg schließlich hinüber zu einem Fahrweg, der Dich direkt zur Steinlingalm bringt. Von dort folgst Du dem aussichtsreichen Panoramaweg noch etwa 15 Minuten bis zur Sonnenalm auf rund 1.470 m Höhe. Nach dem langen Anstieg ist dies ein idealer Ort für eine Rast (die nächste Einkehrmöglichkeit gibt es erst wieder in drei Stunden auf der Rossalm) oder auch eine Übernachtung.

Nun wanderst Du die wenigen Meter hinüber zur Bergstation der Kampenwandbahn. Links führt nun ein Steig Richtung „Priener Hütte/Geigelstein“ Nr. 200 hinab. Ab hier wird es ziemlich einsam und Du steigst durch schönes Wald- und Wiesengelände gut eine Stunde bis zum Dahlsensattel (ca. 1.050 m) ab (bald nach der Bergstation ignorierst Du dabei einen rechts hinaufführenden Steig). Bevor Du den Dahlsensattel erreichst triffst Du noch einmal auf eine Forststraße. Hier kurz rechts, dann gleich wieder links auf den Wanderweg. Kurz darauf gibt es noch einmal eine Weggabelung: der rechte der beiden Wege bringt Dich endgültig zum Dahlsensattel hinab [Anmerkung: schrecke Dich nicht vor den Zeitangaben zur Priener Hütte auf den Wegweisern rund um den Dahlsensattel – diese sind in diesem Bereich um etwa eine Stunde zu hoch angesetzt].

Der Dahlsensattel ist der tiefste Punkt zwischen Bergstation der Kampenwandbahn und der Priener Hütte. Nun beginnt noch einmal ein längerer Aufstieg: es sind nämlich rund 550 Höhenmeter, die Du auf der anderen Seite des Dahlsensattels zunächst noch sanft über Almgelände hinauf und dann steiler in Serpentinen durch Wald hinauf bis zum 1.615 m hohen kleinen Gipfel des Weitlahnerkopfes hinaufwanderst. Bis knapp unter dem Gipfel ist der Steig gut begehbar, dann allerdings steilt sich das Gelände noch einmal für etwa 30 Höhenmeter auf und Du überwindest diese steile etwas felsige Stufe mit Hilfe von Geländerseilen. Auch wenn der Weg zu Recht als moderater Bergweg mit rotem Punkt kategorisiert ist, sind hier Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unerlässlich!  

Am Gipfel des Weitlahnerkopfes angekommen, hast Du den schwierigsten Abschnitt (zugleich einer der anspruchsvollsten Passagen am gesamten Alpina Antica Trail) dieser Etappe hinter Dich gebracht. Du folgst dem Wanderweg Nr. 200 „Priener Hütte/Geigelstein“ nach rechts über den breiten latschenbewachsenen Kamm bzw. im Hang knapp links unterhalb davon und erreichst so einen ganz weitläufigen Sattel zwischen Aschentaler Wände und Rossalpenkopf. Nun steigst Du über sanftes Almgelände in wenigen Minuten zur schon vom Weitlahnerkopf aus sichtbaren Rossalm auf – als höchste Alm der Chiemgauer Alpen ein willkommener Einkehrpunkt inmitten weitläufiger Bergwelt.

Von der Rossalm folgst Du den Markierungen durch sanftes Almgelände in einigen Minuten hinauf auf einen Rücken unterhalb des Rossalpenkopfes. Links haltend querst Du nun auf einem Steig die Hänge des Rossalpenkopfes bis in eine Scharte zwischen diesem Gipfel und dem Geigelstein, mit 1.808 m der höchste Gipfel der Chiemgauer Alpen.

Ab hier geht es nur mehr bergab: Du folgst dem Steig Nr. 207 „Priener Hütte“ durch den Kessel hinab an der Oberkaseralm und einer Bergwachthütte vorbei und erreichst in 40 Minuten von der Scharte die 1.410 m hohe gelegene Priener Hütte, Dein Etappenziel. Zeit, die Füße nach dieser anstrengenden Etappe hochzulegen – aber freu Dich: die Priener Hütte ist ganz ausgezeichnet geführt!

Sicherheitshinweise

Der etwa 30 m hohe Gipfelaufbau des Weitlahnerkopfes ist steil und etwas felsig. Er ist mit einigen Geländerseilen abgesichert und dadurch über einen „roten Bergweg“ begehbar – diese Passage erfordert aber solide Trittsicherheit und Schwindelfreiheit!

Zusatzinfos & Tipps
Schwierigkeitsgrad

T3

Zusatzinfos
HINWEIS: Die Natur auf dieser Etappe ist auch aus ökologischer Sicht so wertvoll, dass sie durch das Naturschutzgebiet Geigelstein streng geschützt ist. Das bedeutet: Du darfst diese Etappe auf den angegebenen Wegen innerhalb des Naturschutzgebietes nur zwischen 1. Juni und 30. November erwandern. Zwischen 1. Juni und 30. November besteht ein Wegegebot, d.h. die markierten Wanderwege dürfen nicht verlassen werden.
Tipps
Highlights Saumhandel: Naturschutzgebiet Geigelstein (47.7169483354457, 12.330087292952918)
Das Naturschutzgebiet Geigelstein wurde 1991 zum Schutz vor skitouristischer Erschließung ausgewiesen. Es zählt zu den wertvollsten Kulturlandschaften der Chiemgauer Alpen und beeindruckt mit seltenen Alpenblumen, ausgedehnten Bergwäldern sowie traditionellen Almflächen.

Solltest Du alternativ zu Gschwendt/Seiserhof in Aschau i.Ch. übernachtet haben (siehe Autorentipp Alpina Antica Trail Etappe 01) wanderst Du entweder über einen der vielen Wanderwege von Aschau (z.B. über Gori- und Schlechtenbergalm) hinauf zur Bergstation der Kampenwandbahn oder fährst alternativ mit dieser hinauf. Bei der Bergstation der Bahn bzw. der nahe gelegenen Sonnenalm steigst Du wieder in die Originalroute des Alpina Antica Trails ein.

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