Zu den "Hochalmen"
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9,95 km
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Zu den "Hochalmen"

Distanz
9,95 km
Dauer
02:29 h
Aufstieg
1.453 hm
Seehöhe
635 - 1.421 m
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Zu den "Hochalmen"
Wanderung
9,95 km

Ausgangspunkt Parkplatz „Lederstube“: 4 Stunden – 5 Stunden Ausgangspunkt Parkplatz „Obersoilach“: 3 Stunden – 4 Stunden Die drei "Frasdorfer Hochalmen" liegen auf einer Meereshöhe von 1300 bis 1400 m....


Beschreibung

Ausgangspunkt Parkplatz „Lederstube“: 4 Stunden – 5 Stunden
Ausgangspunkt Parkplatz „Obersoilach“: 3 Stunden – 4 Stunden
Die drei "Frasdorfer Hochalmen" liegen auf einer Meereshöhe von 1300 bis 1400 m. Es handelt sich also um alpines Gelände, das festes Schuhwerk sowie Regen- und Kälteschutz erfordert. Da nur auf der Riesenalm eine bewirtschaftete Berggaststätte vorhanden ist, darf im Rucksack auch eine Brotzeit nicht fehlen. Das Almgebiet ist von verschiedenen Ausgangspunkten zu erreichen. Wer es bequemer haben will, kann mit der Hochriesbahn fahren und das Ganze von oben her aufrollen.
Die drei möglichen Anmarschwege sind auf der Karte mit "Zellbodenweg", "Winterstubenweg" und "Hofalmweg" bezeichnet. Die Wegbeschilderungen lauten dann auch "Zellboden", "Winterstube" und "Hofalm". (Zusätzlich fmden sich auf den Schildern noch die Hinweise "Frasdorfer Hütte", "Riesenalm", "Laubenstein" oder "Hochries"). Alle drei Wege fuhren zu einer Art Plateau auf knapp 1 000 m Höhe, auf dem sich die Frasdorfer "Niederalmen", nämlich die Hofalm, die Schmiedalm und die Winterstube befinden. Hier oder etwas weiter oben in einem Waldgebiet, das "Paradies" heißt, führen alle Wege zusammen.
Zellbodenweg: Dies ist der bequemste, weil am besten ausgebaute, Weg. Allerdings muss man auf diesem Forst- und Almweg damit rechnen, dass einem gelegentlich ein Auto oder Schlepper begegnet. Sofern man nicht in Frasdorf selber losmarschiert, stellt man das Auto auf dem Parkplatz "Lederstube" ab. Hier findet man fast immer eine Parkmöglichkeit. Entlang der Ebnater-Ache führt der Weg über den Zellboden (einem ehemaligen Bauernhof) und die Rauchalm zur ganzjährig bewirtschafteten Frasdorfer Hütte, wo man gut Zwischenstopp machen kann. Bis hierher braucht man eine knappe Stunde, bis zum Treffpunkt "Paradies" dann nochmals 30 Minuten.
Winterstubenweg: Dieser beginnt am Wanderparkplatz Soilach, oberhalb des Soilacherbauern. Auch hier ist im Regelfall genügend Platz für das Auto. Auf einem gut ausgebauten Forstweg gelangen wir nach einer Dreiviertel-Stunde zur Winterstube (ehemaliger Bauernhof, der heute als Alm genutzt wird). Wir überqueren nach 50 Meter einen Bach und folgen dann weitere 250 m einem eben verlaufenden Almweg durch die Weidefläche der Schmiedalm, die links unten zu sehen ist. Am Wegweiser angekommen entscheiden wir uns für den steileren Weg bergauf zum "Paradies".
Hofalmweg: Diese dritte Möglichkeit, in das Almgebiet zu kommen, ist sein Auto am Parkplatz "Lederstube" abzustellen und den Weg über Waizenreit, Ebnat, Haslau auf den Sagberg zu nehmen. Nach einem kurzem Stück Feldweg trifft man bald auf eine gut ausgebaute Waldstraße. Dieser folgt man, vorbei an der Rettenwandwiese und einer weiteren kleineren Bergwiese rechts (das sog. Aigner-Ried) immer eben bis flach ansteigend. Schließlich erreicht man eine dritte Bergwiese, das „KarlRied“. Hier wendet sich die Froststraße scharf nach rechts. Wir verlassen diese, um geradeaus Richtung Hofalm zu wandern. Gehzeit von Sagberg zur Hofalm etwa 45 Minuten, von dort zum Treffpunkt "Paradies" eine halbe Stunde. Die Hofalm ist während der Sommermonate bewirtschaftet. Man bekommt dort Brotzeiten und Getränke, auch frische Milch und selbst gemachten Butter und Kuchen.
Vom "Paradies" aus kann man dem alten Weg folgen oder die breite Forstrasse wählen. Schöner ist der "alte" (der kurz später auch nicht mehr alt ist, sondern in einen schmalen Almweg mündet). Wenn man Richtung Laubenstein-Aberg will, muss man diese Variante wählen, denn an der sog. "Kohlstatt", in der Karte als Punkt 1130 (Höhenmeter) .eingezeichnet, zweigt der Weg dorthin links ab.
Zur Riesenalm geht es geradeaus, vom "Paradies" aus in 45 bis 60 Minuten. Die erste Hütte, die man erblickt, ist gleich die ganzjährig bewirtschaftete "Riesenhütte" des Alpenvereins. Hier erhält man warme Mahlzeiten und kann auch übernachten. Nach einer Stärkung sollte man sich aber unbedingt die nähere Umgebung etwas genauer anschauen. Es handelt sich um ein Hochtal, auf dem noch vor 150 Jahren 24 Almhütten ("Kaser") gestanden haben. In jeder Hütte waren 5 bis 10 Stück Vieh, die von einer Sennerin betreut wurden. Man kann sich gut vorstellen, dass es hier oft recht lustig zugegangen ist. Von der Riesenalm kann man einen Abstecher auf die Hochries, einem der schönsten Aussichtsberge der Region machen. Auch Wanderungen über das Grozach zur Aberg- und zur Laubensteinalm sind von hier aus lohnend.
Zur Laubensteinalm wählt man vom "Paradies" aus den schmäleren Almweg. Nach gut 30 Minuten hat man das "Laubenstein-Gatterl" erreicht, das heute kein "GatterI" mehr ist sondern eine Weiderost. Bevor Sie nach links zur Laubensteinalm abbiegen, sollten Sie sich umdrehen und den Blick auf den Chiemsee genießen. Auf der Laubensteinalm waren früher 6 Almhütten. Heute betreiben noch zwei Bauern aktiv Almwirtschaft. In der oberen Hütte, dem "Marchl-Kaser" kann man im Regelfall etwas zu Trinken und kleine Brotzeiten bekommen. Auf keinen Fall darf man sich die Aussicht vom Laubensteingipfel, der sich nur wenige Höhenmeter oberhalb der Almhütten erhebt, entgehen lassen. Dort kann man auch zahlreiche versteinerte kleine Muschel- und Seelilienteile finden. In der Umgebung des Laubenstein befinden sich mehrere Höhlen: In unmittelbarer Nähe des "Gatterls" liegen die beiden größten, die "Schlüsselloch-" und die "Große Spielberghöhle". Man sollte sich jedoch hüten, als Laie und ohne spezielle Ausrüstung und Kartenmaterial, mehr als 5 bis ·10 m in die Höhlen "einzufahren", da sich im Inneren zahlreiche Gefahrenstellen wie Abstürze, Spalten, Verzweigungen und dergl. befinden und eine Bergung und Rettung äußerst schwierig ist. Außerdem ist es im Inneren der Höhlen recht feucht und kühl.

Zur Abergalm folgen wir dem Weg ab dem "Laubenstein-Gatterl" halbrechts durch den Grubalm-Kessel, auch "Eiskeller" genannt. Meistens kann man unterhalb des Weges am Hangfuss auch Murmeltiere ("Mankei"), beobachten, die sich gut an die Wanderer gewöhnt haben. In 30 - 40 Minuten haben wir die Abergalm erreicht. Die Bergwachthütte wurde erst in unserem Jahrhundert errichtet; man findet dort ein Telefon für Notfälle. In den beiden Almhütten, dem "Bartl-Kaser" und dem „Jakl-Kaser“ kann man auf Anfrage Getränke bekommen. Nach nur wenigen Minuten ruhigem Verweilen kann man mit absoluter Sicherheit mehrere Murmeltiere auf den Felsbrocken unterhalb der Almhütten beobachten, wenn sie nicht ohnedies schon durch einen markerschütternden Pfiff auf sich aufmerksam gemacht haben.. Von hier aus führt ein Steig zum Predigtstuhl, zum Abereck und zur Klausenalm.
Für den Heimweg zum Parkplatz Lederstube muss man rund 2 Stunden einkalkulieren.
Informationen/Tipps:
Die Hochriesbahn in Grainbach/Samerberg besteht aus zwei Sektionen. In der Sektion I verkehrt ein Sessellift, in der Sektion II eine Großkabinenseilbahn. Diese fährt nach Bedarf, bei wenig Betrieb zu jeder vollen Stunde. Weitere Wandertips sowie Karten und Broschüren erhalten Sie bei uns.

Wir wünschen viel Spaß beim Wandern!

Toureninfo

Sehr anspruchsvolle Wanderung!

Wegbeschaffenheit
Schotter
Wiese
Wald
Fels
Technik
4 / 6
Kondition
5 / 6
Landschaft
5 / 6
Erlebnis
k.A.
Autor
Bereitgestellt von Chiemsee-Alpenland Tourismus GmbH & Co. KG
Erstellt am 11. Mai 2011
7.913 Aufrufe
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Weginformationen
Rast & Einkehr

Frasdorfer Hütte, Riesenhütte, Riesenalm, Hochrieshütte, Abergalm

Kartenmaterial

Km Angabe ist nicht ganz richtig, da man sich aussuchen kann ob man nur zur Hochries oder zum Laubenstein geht und nicht erst zum einem und dann noch zum anderen. Die Wanderung ist nichtsdestotrotz sehr anspruchsvoll!

Waldgebiet

Ja

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